Statt Unternehmen an einen zentralen Ort einzuladen, kommt die Beratung künftig zu ihnen: Das Zentrum für digitale Entwicklung schickt seine „Zukunftswochen“ als Roadshow durchs Emsland. Den Auftakt machen Papenburg und Dörpen vom 7. September bis 9. Oktober 2026, im November folgt Freren.
Vier Wochen pro Kommune
Das Format des Projekts der IT-Dienstleistungsgesellschaft mbH Emsland (it.emsland) bleibt jeweils rund vier Wochen an einem Ort. Es besteht aus Vorträgen, praxisnahen Workshops, vertraulichen Einzelgesprächen und Vernetzungsformaten. Zielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen – unabhängig von Branche und Digitalisierungsgrad. Die Teilnahme kostet nichts.
„Auf ’n Schnack“ und World Café
Inhaltlich reicht das Programm in Papenburg und Dörpen von Künstlicher Intelligenz über Datennutzung und Social Media bis zur Umsetzung im eigenen Betrieb. Das wohl ungewöhnlichste Angebot heißt „Auf ’n Schnack“: vertrauliche Einzelgespräche, in denen Unternehmen eine ehrliche Einschätzung ihrer Lage und eine Empfehlung für den nächsten Schritt bekommen. Dazu kommen Stammtische und ein gemeinsames World Café.
Die Termine
- Auftakt: Montag, 7. September 2026, Rathaus Dörpen – „Digital denken, zukunftsfähig handeln“
- Bilanz: Dienstag, 6. Oktober 2026 – „Digital gedacht, zukunftsfähig gehandelt“
- Zeitraum insgesamt: 7. September bis 9. Oktober 2026
- Nächste Station: November 2026 in Freren
Programm und Anmeldung stehen unter emsland.it/zukunftswochen.
Kommunen können sich bewerben
„Papenburg und Dörpen sind der Auftakt – nicht das Ziel. Bis Ende 2028 wollen wir mit den Zukunftswochen möglichst viele Kommunen in der Region erreichen und kleinen und mittleren Unternehmen dort zeigen, dass Digitalisierung machbar ist“, sagt Juliane Tholen, Projektleiterin des Zentrums für digitale Entwicklung. Für 2027 laufen bereits Gespräche mit weiteren Gemeinden; interessierte Kommunen erreichen Tholen unter 0591 807 69818 oder [email protected].
Finanziert wird das Angebot im Rahmen der Zukunftsregion Ems-Vechte, kofinanziert von der Europäischen Union, mit einer Laufzeit bis Ende 2028.

