Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus am Schützenhof in Meppen

22 Millionen Euro: Meppen baut neues Feuerwehrhaus am Schützenhof

Anzeige

Auf knapp 15.000 Quadratmetern am Schützenhof entsteht Meppens neues Feuerwehrhaus. Mit dem Spatenstich hat der Bau begonnen, den die Stadt sich rund 22 Millionen Euro kosten lässt. Der Neubau ersetzt das Gebäude aus den 1970er Jahren.

92 Meter lang, Platz für 16 Fahrzeuge

Das Hauptgebäude wird rund 92 Meter lang, 34 Meter breit und neun Meter hoch. Es bietet Stellplätze für 16 Feuerwehrfahrzeuge, dazu kommen eine Wasch- und eine Aufrüsthalle, ein Hochregallager sowie mehrere Werkstätten – darunter eine eigene Atemschutzwerkstatt. Auf dem Gelände entstehen außerdem ein Übungsturm mit Übungsplatz, 84 Stellplätze für Einsatzkräfte und ein Besucherparkplatz.

190 Umkleideplätze und Schulungsräume

Für die Einsatzabteilung sind 190 Umkleideplätze vorgesehen, weitere 50 für Jugendfeuerwehr und Ehrenabteilung. Schulungsräume fassen bis zu 120 Personen. Dazu kommen Kameradschafts- und Ruheräume, ein eigener Aufenthaltsraum für die Jugendfeuerwehr, Lagerflächen, Küche, Büros sowie eine Einsatzzentrale mit Stabsraum.

Vorbereitet für den Katastrophenfall

Der Standort ist auf den Betrieb im Katastrophenfall ausgelegt und bekommt dafür unter anderem einen eigenen Stromgenerator. Geheizt wird über eine Wärmepumpe, auf dem Dach entstehen ein Gründach und eine Photovoltaikanlage. Die Lüftungsanlage kann die Raumtemperatur bei Bedarf um bis zu fünf Grad unter die Außentemperatur senken. Das Gebäude ist so geplant, dass es später erweitert werden kann.

Acht Jahre Vorlauf

Die Vorgeschichte reicht bis 2018 zurück, als der Erbbaurechtsvertrag geschlossen wurde. Die Beratungen begannen im Mai 2020 – zunächst für einen Standort an der Nödiker Straße. Nach dem Preisgericht im Mai 2022 richtete die Stadt die Planung im März 2023 auf den Schützenhof aus und kaufte den Architektenentwurf an; im Mai 2023 fasste der Rat den Beschluss. 2024 und 2025 folgten Raum- und Kostenprogramm, 2026 die Planungen für Innen- und Außenbereich sowie die technische Gebäudeausrüstung.

„Mit dem Neubau schaffen wir für unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte optimale Arbeits-, Ausbildungs- und Einsatzbedingungen“, sagt Bürgermeister Helmut Knurbein.

Weiterlesen

Jetzt den kostenlosen Regionalupdate-Newsletter abonnieren.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel