Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) hat im Mai 2026 die Stiftung für den Deutschen Schwimmsport gegründet. Sie soll künftig Projekte und Personen fördern, die den Schwimmsport in Deutschland stärken – von der Basis bis zur Spitze.
Was gefördert werden soll
Die Stiftung verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Unterstützt werden können Projekte zur Verbesserung der Schwimmfähigkeit, Maßnahmen für sicheren Schwimmsport, Initiativen für Chancengleichheit, das Ehrenamt, der Leistungssport, individuelle Hilfen für Athletinnen und Athleten sowie schwimmsportbezogene Forschung.
„Der Schwimmsport steht vor großen Aufgaben: Kinder müssen sicher schwimmen lernen, Vereine brauchen Unterstützung, Athletinnen und Athleten benötigen verlässliche Strukturen und unsere Bäderlandschaft braucht eine Perspektive“, sagt DSV-Präsident David Profit.
Erste Zuwendung als Grundstock
Zunächst geht es darum, die Stiftung finanziell handlungsfähig zu machen. Einen Grundstein legte Jürgen Greve, langjähriger Mitgestalter des deutschen Schwimmsports, mit einer substanziellen Zuwendung. Zu den ersten Unterstützern zählt außerdem der Unternehmer und frühere Wasserball-Nationalspieler Michael Ilgner. Weitere Mittel sollen über Spenden und Zustiftungen zusammenkommen.
Wer dahintersteht
Den Stiftungsvorstand bilden DSV-Präsident David Profit sowie die Vorstände Michael Mahler und Jan Pommer. Federführend betreut Mahler das Projekt. „Schwimmen ist Sport, Bildung, Sicherheit und Teilhabe zugleich“, sagt er. „Wer die Stiftung unterstützt, investiert nicht nur in Medaillen oder Wettkämpfe.“
Die Stiftung ist eine rechtsfähige, gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts. Rückfragen beantwortet Michael Mahler unter [email protected].

