Wiesbaden. Im zweiten Quartal 2026 waren rund 45,7 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstätig. Saisonbereinigt waren das 53.000 Personen oder 0,1 Prozent weniger als im Vorquartal. Neu ist, wen es diesmal trifft: Erstmals seit der Corona-Krise sinkt die Beschäftigung im Dienstleistungssektor spürbar.
Ein Muster, kein Ausrutscher
Der Rückgang zieht sich inzwischen durch: Seit dem zweiten Quartal 2025 gab die Erwerbstätigenzahl saisonbereinigt in jedem Quartal um 0,1 Prozent nach. Gegenüber dem Vorjahresquartal beträgt das Minus 0,5 Prozent.
Warum eine Zahl steigt
Ohne Saisonbereinigung ergibt sich ein Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem ersten Quartal. Das ist der übliche Frühjahrseffekt und kein Gegenargument – erst die Bereinigung macht die Quartale vergleichbar. Es handelt sich um vorläufige Berechnungen des Statistischen Bundesamtes.

