In Lingen (Ems) treffen bei der Langen Nacht der Museen 2026 zwei ganz unterschiedliche Häuser aufeinander: das Emslandmuseum mit einem Blick auf die kirchliche Baugeschichte der Region und die Kunsthalle mit einem offenen Atelier und Live-Musik.
Emslandmuseum Lingen
Von 14.30 bis 24 Uhr zeigt das Emslandmuseum (Burgstraße 28 b) die Sonderausstellung „Rundbogen, Spitzbogen, Backstein, Beton – Kirchenbau im Emsland”. Sie führt durch Jahrhunderte regionaler Architekturgeschichte: von romanischen Rundbögen über gotische Spitzbögen bis zu modernen Kirchen aus Backstein und Beton. Wer möchte, kann hier Baustile, Materialien und ihre Zeit kennenlernen – und entdecken, wie sich Glaube, Gesellschaft und Architektur im Emsland über die Jahrhunderte verändert haben.
Kunsthalle Lingen
Die Kunsthalle (Harry-Kramer-Platz / Kaiserstraße 10a) öffnet von 11 bis 24 Uhr und bietet durchgehend ein „Offenes Assemblage-Atelier” für Menschen ab 6 Jahren: Besucherinnen und Besucher werfen einen Blick auf die Werke der österreichischen Künstlerin Christine Gironcoli und können anschließend an der Fundstück-Bar mit Dingen, Farbe und einer Grundplatte ihr eigenes kleines Assemblage-Kunstwerk gestalten.
Um 18 Uhr öffnet die Bar der Kunsthalle, um 18.30 Uhr und erneut um 21 Uhr führt Direktorin Meike Behm durch die Ausstellung von Christine Gironcoli „Zufall und Idee”. Dazwischen gibt es bis Mitternacht Musik und einen Imbiss.
Praktisch
Beide Häuser liegen fußläufig in der Lingener Innenstadt, barrierefrei zugänglich, mit Angeboten für Kinder und Parkplätzen direkt vor der Tür beziehungsweise am Alten Pferdemarkt. Der Eintritt ist kostenfrei. Wer mit dem Rad anreist, kann die Emsland-Route, die Hase-Ems-Tour oder den EmsRadweg nutzen.

