Ist der Schulweg zu Fuß sicher, gibt es genug Rastmöglichkeiten für ältere Menschen, sind Straßen gefahrlos zu überqueren? Mit einem „Fußverkehrs-Check“ will die Stadt Aurich zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern die Wege in der Kernstadt und rund um die Reilschule genauer untersuchen.
Zwei Begehungen am 21. September
Los geht es beim Auftaktworkshop am Donnerstag, 27. August 2026, von 18 bis 20 Uhr im Jugend- und Familienzentrum Aurich (Jahnstraße 2). Dort legen teilnehmende Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung und der Reilschule fest, welche Wegstrecken überprüft werden. Am Montag, 21. September 2026, folgen zwei Begehungen vor Ort: von 8:45 bis 10:45 Uhr ab der Reilschule (Reilstraße 14) und von 16 bis 18 Uhr ab dem Rathaus (Bgm.-Hippen-Platz 1). Beim Abschlussworkshop am Donnerstag, 19. November 2026, von 18 bis 20 Uhr, wieder im Jugend- und Familienzentrum, werden die Ergebnisse vorgestellt und erste Maßnahmen diskutiert.
Zu-Fuß-Gehen wird oft vergessen
„Zu Fuß gehen wird als Verkehrsart oft vergessen“, sagt Mobilitätsmanager Volker Alberts. „Alle reden über Autos und Fahrräder, dabei ist es doch am einfachsten, Wege auf den eigenen zwei Beinen zurückzulegen. Jede Person ist auch immer Fußgängerin beziehungsweise Fußgänger.“ Kern der Bürgerbeteiligung sind die beiden Begehungen, bei denen die Situation der zu Fuß Gehenden direkt vor Ort analysiert wird. Anschließend sollen gemeinsam Maßnahmen zur Förderung des Fußverkehrs entwickelt werden.
Unterstützung vom Land
Die Stadt Aurich wird dabei von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) unterstützt, deren Beratungseinheit MOBILOTSIN den Ablauf koordiniert. Die Mittel stammen vom Land Niedersachsen, in allen Phasen begleitet zusätzlich das Planungsbüro VIA aus Köln im Auftrag der LNVG. Bürgermeister Horst Feddermann hofft, „dass wir schon 2027 erste Verbesserungen umsetzen können“.
Kontakt
Stadt Aurich, Stabsstelle Klima & Mobilität, Volker Alberts, Telefon 04941 12 2604, E-Mail [email protected].

