Die Bauaufsicht des Kreises Coesfeld treibt die Digitalisierung ihrer Antragsverfahren weiter voran. Mit der zum 1. September 2026 in Kraft getretenen Änderung der Landesbauordnung Nordrhein-Westfalen müssen Bauanträge künftig elektronisch bei der unteren Bauaufsichtsbehörde eingereicht werden – im Kreis Coesfeld ist das schon länger gelebte Praxis.
E-Mail-Anträge nur noch bis 31. Oktober möglich
Die Bauaufsicht ist bereits seit zwei Jahren an das Bauportal.NRW angeschlossen und bearbeitet Anträge vollständig digital. Dennoch reichen manche Antragstellerinnen und Antragsteller ihre Unterlagen weiterhin per E-Mail ein. Das bedeutet zusätzlichen Verwaltungsaufwand, weil die Daten erst manuell ins Fachverfahren übertragen werden müssen – mit vermeidbaren Verzögerungen im Genehmigungsverfahren als Folge.
Deshalb ist eine Einreichung per E-Mail nur noch bis zum 31. Oktober 2026 möglich. Ab dem 1. November 2026 nimmt der Kreis Coesfeld Bauanträge ausschließlich über die dafür vorgesehene Antragsstrecke des Bauportal.NRW an.
Planerinnen und Planer bereits informiert
Wer regelmäßig Anträge einreicht, wurde bereits vorab auf die Umstellung hingewiesen. Der Kreis wirbt dafür, die Antragstellung möglichst frühzeitig auf das Bauportal.NRW umzustellen: Die digitale Einreichung ermögliche eine strukturierte, medienbruchfreie Bearbeitung und trage so zu effizienteren und schnelleren Verfahren bei.

