Der VfL Osnabrück verstärkt sein Mittelfeld mit Adrian Beck. Der 29-Jährige wechselt auf Leihbasis vom 1. FC Heidenheim an die Bremer Brücke, und trifft damit auf ein Team, gegen das er noch zum Saisonauftakt spielte: Erst am 8. August stand er beim 4:3-Heimsieg Heidenheims gegen den VfL in der Startelf, eine Woche später bei Hertha BSC erneut von Beginn an.
Bundesliga-Erfahrung aus drei Spielzeiten
Beck bringt 79 Bundesliga-Einsätze und sechs Tore für den 1. FC Heidenheim mit, dazu Auftritte in der UEFA Conference League. In der Saison 2024/25 war er mit 32 von 34 Ligaspielen und vier Toren einer der gesetzten Spieler. 2022 war er vom Regionalligisten SSV Ulm zum FCH gewechselt und stieg mit dem Klub direkt in die Bundesliga auf.
Über die Regionalliga zur Bundesliga
Seinen Weg nach oben ging Beck über Umwege: Jugend bei der TSG Hoffenheim, 2017 Durchbruch bei der Sport-Union Neckarsulm, danach Stationen beim SSV Ulm, dem belgischen Erstligisten Royale Union Saint-Gilloise und leihweise beim schottischen Klub Hamilton Academical. Zurück in Ulm bestritt er 107 Pflichtspiele mit 27 Toren und 16 Vorlagen, ehe ihm das mit 25 Jahren die Tür zur 2. Bundesliga öffnete.
Sofort im Training
Technischer Direktor Daniel Latkowski begründet den Transfer mit Becks Erfahrung und aktueller Fitness, Direktor Fußball Joe Enochs verweist auf seine Flexibilität für beide Mittelfeldpositionen. Beck selbst: „Ich möchte meine Erfahrung einbringen, der Mannschaft so schnell wie möglich helfen.“ Er stößt sofort zum Team von Trainer Timo Schultz und steht erstmals am Montag mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz.

