Lingen: Wahlprüfsteine zur Gleichstellung — und ein Termin 2027, an dem nachgefragt wird

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Gewaltschutz, Gesundheitsversorgung, geschlechtergerechte Stadtplanung und Mobilität, Repräsentanz und Teilhabe, die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Sorgearbeit, Digitalisierung, Gender Budgeting: Über diese Themen ist am Montag, 24. August 2026, in der Volkshochschule Lingen diskutiert worden. Grundlage der Veranstaltung „Frauen entscheiden die Wahl!“ waren die gleichstellungspolitischen Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl am 13. September.

Interessanter als der Abend selbst ist, was danach kommen soll: Am Montag, 23. August 2027 – auf den Tag ein Jahr später – wollen die VHS Lingen, das Gleichstellungsbüro der Stadt und die Kunstschule Lingen gemeinsam mit Politik und Gesellschaft nachsehen, was aus den Anregungen des Abends geworden ist.

Gearbeitet statt zugehört

Das Format war auf Beteiligung angelegt. Das Ideenbüro der Kunstschule Lingen ließ die Anwesenden in Gruppen arbeiten, statt Vorträge zu halten. Über kreative Methoden sollten Vorschläge sichtbar werden, die in klassischen Gesprächsrunden untergehen.

„Gleichstellung entscheidet sich nicht nur in politischen Programmen, sondern ganz konkret vor Ort – dort, wo Menschen leben, arbeiten, Sorgearbeit übernehmen und ihren Alltag gestalten“, sagt Katrin Warstat, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lingen. Moderiert hat sie den Abend gemeinsam mit Veronika Schniederalbers von der VHS Lingen; für das Ideenbüro war Kinga Roeder de Jong dabei.

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