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Graffiti für die Demokratie: Ausstellung „Zeichensetzung!“ im Kreishaus Osnabrück eröffnet

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Großformatige Graffiti-Wände, Spraydosen und viel Beteiligung: Mit „Zeichensetzung! Signs for Democracy“ ist das Demokratieprojekt des Jugendwagon Buer im Kreishaus Osnabrück angekommen. Die Ausstellung ist noch bis zum 18. September im Eingangsbereich zu sehen.

Jugendliche gestalten bei der Eröffnung mit

Zur Eröffnung wurde aus dem Anschauen gleich Mitmachen: Gemeinsam mit Graffiti-Künstler Tim Methfessel gestalteten Jugendliche aus den Jugendzentren der Stadt Georgsmarienhütte eine weitere Wand – mit eigenen Zeichen und Botschaften für Demokratie. Kreisjugendpfleger Thorsten Schoppmeyer sieht genau darin den Kern des Projekts: „Wer Demokratie selbst erlebt und mitgestalten kann, wird sie auch langfristig tragen und stärken.“

Auch Landrätin und Kreisjugendpflege betonen den Beteiligungsgedanken: Demokratie werde nicht nur in Parlamenten, sondern in Städten, Vereinen und Jugendgruppen jeden Tag gelebt.

Von Friedensstelen bis zur Gemeinschaftswand

Die großformatigen Graffiti-Wände zeigen, was unterschiedliche Jugendgruppen zu Frieden, Freiheit, Gleichberechtigung, Vielfalt, Privatsphäre und Glaubensfreiheit bewegt. Auf der Rückseite ist die Gemeinschaftswand aus dem Vorgängerprojekt 2025 zu sehen. Ergänzt wird die Schau durch vier bereits 2009 von Jugendlichen gestaltete Friedensstelen, die im Rahmen der diesjährigen Demokratiewochen neu aufgearbeitet wurden – zur Installation „Demokratie braucht Pflege“.

Für Ursula Thöle-Ehlhardt, Vereinsvorsitzende des Jugendwagon Buer, macht gerade diese Vielfalt der Stimmen das Projekt aus: „Mich freut besonders, dass wir mit der Ausstellung im Kreishaus jungen Menschen und ihren Ideen einen so sichtbaren Raum geben – gerade auch denen, deren Stimmen sonst oft wenig wahrgenommen werden.“

Möglich wird „Zeichensetzung! Signs for Democracy“ durch die Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück, die Lotto-Sport-Stiftung sowie den Landkreis Osnabrück im Rahmen der Projektförderung Integration. Informationen zum Projekt gibt es unter www.juwa-buer.de.

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