Auf dem Auricher Marktplatz steht seit dem 4. September 2026 der erste öffentliche Trinkwasserbrunnen der Stadt. In den wärmeren Monaten ist dort künftig rund um die Uhr kostenloses Trinkwasser verfügbar, die Entnahme erfolgt hygienisch über einen Sensor an der Seite.
Praxistest für weitere Standorte
Die Stadt Aurich versteht den Brunnen zunächst als Praxistest und will Erfahrungen mit Nutzung, Betrieb und Akzeptanz sammeln, auch mit Blick auf möglichen Vandalismus. Die Ergebnisse fließen in Überlegungen zu weiteren Standorten und künftigen Anschaffungen ein. Einen ganzjährigen Betrieb lassen die baulichen Gegebenheiten am Standort nicht zu, deshalb läuft der Brunnen nur saisonal während der wärmeren Monate. Er lässt sich zudem schnell abbauen, wenn die Fläche für Märkte, Feste oder Veranstaltungen gebraucht wird.
Teil der Klimaanpassung
Der Brunnen geht auf einen politischen Beschluss zurück und ist Teil der Klimaanpassungsmaßnahmen der Stadt Aurich. Angesichts zunehmender Hitzetage und längerer Wärmeperioden soll er die Versorgung mit Trinkwasser im öffentlichen Raum verbessern und zugleich die Aufenthaltsqualität auf dem Marktplatz erhöhen.
„Mit dem neuen Trinkwasserbrunnen schaffen wir ein kostenloses und niedrigschwelliges Angebot für Bürgerinnen, Bürger und Gäste unserer Stadt. Gerade an heißen Tagen ist er ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität in unserer Innenstadt“, sagt Jürgen Anneken von der Stabsstelle Klima und Mobilität der Stadt Aurich.
Stadtbaurat Mirko Wento ergänzt: „Der Trinkwasserbrunnen zeigt zugleich, wie politische Beschlüsse ganz konkret im Alltag sichtbar werden können. Er verbindet Klimaanpassung, Nachhaltigkeit und Bürgernähe und ist damit ein gutes Beispiel für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung.“
Auf dem Foto zu sehen sind (v.l.n.r.): Tobias Hippen (Betriebshof, Stadt Aurich), Ewald Dettmers (Betriebshof), Torsten Stienen (Betriebshof), Malte Liebl-Wachsmuth (Amt für Gesundheitswesen, Landkreis Aurich), Peter Specken (GFA), Jürgen Anneken (Stabsstelle Klima und Mobilität, Stadt Aurich), Heidrun Weber (GFA), Bente Jürgens (Klimaanpassungsmanagement, Stadt Aurich) und Mirko Wento (Stadtbaurat, Stadt Aurich).

