Teemu Suninen und Beifahrer Antti Haapala aus Finnland haben sich beim vorletzten Lauf der FIA Rallye-Europameisterschaft, der Rali Ceredigion in Wales, vorzeitig den Meistertitel gesichert. Mit ihrem Škoda Fabia RS Rally2 erreichten sie den zweiten Platz in der Gesamtwertung und gewannen zusätzlich die Power Stage, was ihnen genug Punkte für den Titelgewinn eine Runde vor Saisonende einbrachte.
Sieg trotz Krankheit und Unfall
Suninen ging angeschlagen in die Rallye und musste zudem am Sonntag einen Ausrutscher mit Kontakt zu einer Böschung überstehen, bei dem der Wagen an der Front beschädigt wurde. Das Team von The Racing Factory reparierte das Auto innerhalb von 30 Minuten im Servicepark. Auf der abschließenden Power Stage entschied sich das finnische Duo für maximalen Angriff und fuhr die Bestzeit ein. Gewonnen wurde die Rallye von Kris Meeke/Noel O’Sullivan Jr. im Toyota GR Yaris Rally2, Suninen/Haapala wurden Zweite mit 38,6 Sekunden Rückstand.
Weitere Škoda-Teams auf dem Podium
Auch die Titelverteidiger Mikołaj Marczyk und Szymon Gospodarczyk aus Polen fuhren ihren Škoda Fabia RS Rally2 auf das Podium und wurden Dritte. Max McRae und Cameron Fair belegten im Škoda Fabia RS Rally2 den vierten Gesamtrang und sicherten sich damit zugleich den Titel in der Britischen Rallye-Meisterschaft.
Erster finnischer Titel seit zwölf Jahren
Für Teemu Suninen und Antti Haapala ist es der erste ERC-Fahrertitel seit dem Erfolg des Škoda-Duos Esapekka Lappi/Janne Ferm im Jahr 2014. Die Saison endet mit der Rally Six Cities North of Portugal vom 23. bis 25. Oktober.

