Bei 63 Prozent der gemischtgeschlechtlichen Paare in Deutschland haben beide Partner den gleichen oder einen ähnlichen Bildungsabschluss. Das geht aus einer Auswertung des Mikrozensus 2025 durch das Statistische Bundesamt (Destatis) hervor.
Wenn sich das Bildungsniveau unterscheidet, meist zugunsten des Mannes
Unterscheidet sich der Bildungsstand innerhalb eines Paares, hat meist der Mann den höheren Abschluss: 2025 traf das auf ein Viertel (25 Prozent) aller Paare zu. Der umgekehrte Fall, dass die Frau formal höher gebildet ist als ihr Partner, kam mit 13 Prozent seltener vor.
Bildungsunterschiede bei jüngeren Paaren geringer
Destatis weist zudem darauf hin, dass die Bildungsunterschiede bei jüngeren Paaren geringer ausfallen als bei älteren – ein Hinweis auf einen längerfristigen gesellschaftlichen Wandel bei der Partnerwahl.

