Für Kulturprojekte im kommenden Jahr stellt die Ostfriesische Landschaft 157.000 Euro bereit. Anträge müssen bis zum 31. Oktober 2026 bei der Ostfriesischen Landschaft eingehen. Gefördert werden bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten eines Projekts, maximal jedoch 10.000 Euro.
Von Theater bis Bildender Kunst
Voraussetzung ist, dass die Projekte grundsätzlich in Ostfriesland stattfinden. Antragsberechtigt sind Vorhaben aus den Sparten professionelles freies Theater und Amateurtheater, Theater- und Tanzpädagogik, Museumsarbeit nichtstaatlicher Museen sowie Musik. Auch Projekte aus Literatur, niederdeutscher Sprache, Soziokultur, Bildender Kunst, Kunstschulen, außerschulischer kultureller Jugendbildung, innovativer Heimatpflege, neuen Medien sowie spartenübergreifende und hybride Projekte können gefördert werden.
Nicht berücksichtigt werden wie in den Vorjahren Brauchtumsfeste, Heimatchroniken, bauliche Maßnahmen und Denkmalpflege, individuelle Künstlerförderung sowie Erwachsenenbildung. Ausgeschlossen sind zudem CD- oder DVD-Produktionen, Filme, Buchpublikationen, investive Maßnahmen und Restaurierungen. Über Umfang und Höhe der Förderung entscheidet die Ostfriesische Landschaft nach Prüfung und Beratung der Anträge Anfang kommenden Jahres.
Größere Projekte laufen über das Land
„Kunst und Kultur sind wesentliche Grundpfeiler der Zivilgesellschaft und der Demokratie. Mit der regionalen Kulturförderung stärken wir gemeinsam mit dem Land Niedersachsen die Teilhabe möglichst vieler Menschen in unserer Region“, sagt Dr. Welf-Gerrit Otto, Leiter der Kulturagentur bei der Ostfriesischen Landschaft. Projekten mit einer Fördersumme von mehr als 10.000 Euro wird eine überregionale Bedeutung zugemessen, sie sind daher direkt beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur zu beantragen, mit eigenen Antragsfristen.
Beratung und Antragsformulare
Weitere Informationen und die Antragsformulare gibt es online unter www.ostfriesischelandschaft.de im Bereich Förderungen/Regionale Kulturförderung. Auskünfte erteilen Uwe Göldner ([email protected], 04941 179928) und Dr. Welf-Gerrit Otto ([email protected], 04941 179957).

