Im Münsteraner Krankenhaus wurde ein 34-jähriger Mann ohne Aufenthaltserlaubnis entdeckt. Der Arbeiter hatte sich als niederländischer Staatsbürger ausgegeben und nutzte gefälschte Ausweispapiere.

Zollkontrolle auf Arbeitgeberhinweis

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Münster hat am vergangenen Dienstag einen Mann auf frischer Tat ertappt, der ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in einem Krankenhaus arbeitete. Der Arbeitgeber des Mannes hatte Zweifel an dessen Identität und informierte die Zollbehörden.

Identitätsbetrug aufgedeckt

Die Kontrolleure der FKS suchten den 34-jährigen Mann, afrikanischer Herkunft, direkt am Arbeitsplatz auf. Er hatte sich als 28-jähriger Niederländer ausgegeben und für seine illegale Beschäftigung die Ausweisdokumente einer anderen Person verwendet. Durch die geschulten Augen der Zöllnerinnen und Zöllner wurde der Betrug schnell aufgedeckt. Als er mit der Wahrheit konfrontiert wurde, gestand der Mann nicht nur den Identitätsbetrug, sondern enthüllte auch seine tatsächliche Identität. Nach einem kurzen Abstecher zu seiner Wohnadresse legte er seine echten Papiere vor.

Reaktionen und Warnungen für Arbeitgeber

Der Zoll leitete umgehend ein Strafverfahren gegen den Mann ein und informierte das zuständige Ausländeramt. Theresa Dropmann, Leiterin der Finanzkontrolle Schwarzarbeit, warnt: „In Münster nutzen zunehmend Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis echte Ausweisdokumente anderer Personen, um so einer Beschäftigung nachzugehen. Arbeitgeber sollten bei der Einstellung sehr sorgfältig prüfen, ob die Person auf dem Ausweis wirklich diejenige ist, die vor ihnen steht.“ Diese Vorfälle zeigen die Notwendigkeit für Arbeitgeber, bei der Überprüfung von Identitäten und Aufenthaltserlaubnissen mehr Sorgfalt walten zu lassen, um illegale Beschäftigungen zu verhindern.

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