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Bürgermeisterin Dr. Henrike Voet mit Einsatzkräften der Feuerwehren Brockdorf und Südlohne vor den neuen HLF 20

Lohne investiert fast 1,2 Millionen Euro in neue Feuerwehrfahrzeuge

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Die Freiwilligen Feuerwehren Brockdorf und Südlohne haben jeweils ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) erhalten. Die beiden Fahrzeuge ersetzen ihre fast 30 Jahre alten Vorgänger, die Stadt Lohne investiert dafür insgesamt fast 1,2 Millionen Euro.

Brockdorf: Fokus auf Technische Hilfeleistung

Das neue HLF 20 der Feuerwehr Brockdorf ist besonders auf die Technische Hilfeleistung ausgerichtet, unter anderem wegen der Zuständigkeit für Einsätze auf dem A1-Abschnitt zwischen Lohne/Dinklage und Holdorf. „Gerade bei Einsätzen auf der Autobahn müssen wir verunfallte Fahrzeuge schnell sichern und stabilisieren können“, erklärt Florian Soika von der Feuerwehr Brockdorf. Zur Ausstattung gehören unter anderem ein schwerer hydraulischer Rettungssatz, ein System zum Stabilisieren verunfallter Fahrzeuge, eine Rettungsbühne für Einsätze etwa an Lastwagen sowie eine Verkehrshaspel. Das Fahrzeug führt 2.200 Liter Löschwasser und 120 Liter Schaummittel mit.

Südlohne: Ausrüstung für den Moorbereich

Das HLF 20 der Feuerwehr Südlohne verfügt über 2.600 Liter Löschwasser und 120 Liter Schaummittel, dazu unter anderem eine Seilwinde, einen Rettungssatz, ein Abstützsystem, Ausrüstung zur Absturzsicherung und einen mobilen Wasserwerfer. Eine Besonderheit ist die mitgeführte Tragkraftspritze: „Gerade im Moorbereich brauchen wir Technik, mit der wir flexibel arbeiten und die Wasserversorgung auch unter schwierigen Bedingungen sicherstellen können“, erklärt Sebastian Kathmann von der Feuerwehr Südlohne. Damit kann die Feuerwehr auch abseits gut erreichbarer Löschwasserstellen Wasser fördern.

Gleiche Basis, unterschiedliche Beladung

Beide Fahrzeuge basieren auf MAN-Fahrgestellen, den feuerwehrtechnischen Ausbau übernahm die Firma Schlingmann. Obwohl es sich jeweils um ein HLF 20 handelt, wurde die Beladung bewusst an die unterschiedlichen Einsatzgebiete der beiden Stützpunktfeuerwehren angepasst. Zwischen der Auftragsvergabe und der Auslieferung lagen rund drei Jahre. Neben Brockdorf und Südlohne sichert auch die Schwerpunktfeuerwehr Lohne den Brandschutz und die Technische Hilfeleistung im Stadtgebiet.

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