In Ahaus setzen sich Florian Zimmer und Anna-Marie Lammers seit Jahren ehrenamtlich für die Feuerwehr ein. Als Stadtjugendfeuerwehrwart und Stellvertreterin kümmern sie sich um die Ausbildung des Nachwuchses und stärken den Zusammenhalt im Löschzug Ahaus.
Engagement seit der Gründung
Florian Zimmer ist seit der Gründung der Jugendfeuerwehr Ahaus dabei. Der 42-Jährige hat die Entwicklung der Gruppe von Anfang an begleitet und leitet sie inzwischen als Stadtjugendfeuerwehrwart. Seine Aufgabe: die Organisation der Jugendarbeit, die Planung von Übungen und die Förderung des Nachwuchses für den aktiven Feuerwehrdienst.
Unterstützt wird er dabei von Anna-Marie Lammers. Die 26-Jährige übernimmt als stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwartin einen Großteil der praktischen Arbeit mit den Jugendlichen. Beide sind zudem aktive Mitglieder im Löschzug Ahaus und damit auch im Einsatzdienst der Feuerwehr eingebunden.
Jugendarbeit als Fundament der Feuerwehr
Die Jugendfeuerwehr gilt als wichtige Nachwuchsschmiede für den späteren aktiven Dienst. Junge Menschen lernen hier nicht nur handwerkliche und technische Fertigkeiten, sondern auch Teamarbeit, Verantwortung und Zusammenhalt. Zimmer und Lammers sehen genau darin den Kern ihres Engagements: Sie wollen Jugendlichen frühzeitig zeigen, was es bedeutet, sich für die Gemeinschaft einzusetzen.
Durch ihre langjährige Erfahrung im Löschzug können beide praxisnahes Wissen direkt an die Jugendlichen weitergeben. Das gemeinsame Wirken von Ausbildung und aktivem Einsatzdienst sorgt dafür, dass der Übergang von der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst möglichst reibungslos gelingt.
Ehrenamt als tragende Säule
Das Beispiel von Zimmer und Lammers zeigt, wie stark ehrenamtliches Engagement die Arbeit der Feuerwehr in Ahaus prägt. Ohne den Einsatz solcher Freiwilligen wäre die Nachwuchsförderung in dieser Form kaum möglich. Die Stadt Ahaus hebt hervor, dass gerade dieses freiwillige Engagement das Rückgrat des Brand- und Katastrophenschutzes vor Ort bildet.

