Das Theater im Pumpenhaus in Münster wird Teil des neuen deutsch-niederländischen Kulturprojekts CORE. Bis 2029 entstehen 24 Koproduktionen mit Partnerhäusern aus Arnheim, Groningen und Düsseldorf. Die Europäische Union fördert das Vorhaben mit insgesamt 2,1 Millionen Euro.
Neue Kulturroute zwischen Deutschland und den Niederlanden
Das Theater im Pumpenhaus an der Gartenstraße in Münster startet eine mehrjährige internationale Zusammenarbeit. Im Rahmen des Projekts CORE (Corridor for Regional Exchange in the Arts) entsteht bis 2029 eine grenzüberschreitende Kulturroute zwischen Deutschland und den Niederlanden. Beteiligt sind neben Münster auch Partnerhäuser in Arnheim, Groningen und Düsseldorf.
Ziel der Kooperation ist es, den kulturellen Austausch in der Grenzregion zu stärken und gemeinsame künstlerische Projekte zu ermöglichen. Über den gesamten Förderzeitraum sollen 24 Koproduktionen entstehen, die in den jeweiligen Städten aufgeführt werden. Damit rückt Münster stärker in ein europäisches Kulturnetzwerk, das über die eigene Region hinausreicht.
Millionenförderung von EU und Ministerien
Für das Projekt stehen insgesamt 2,1 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel stammen von mehreren Institutionen: Neben der Europäischen Union beteiligen sich das niederländische Wirtschaftsministerium, das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium sowie das Land Niedersachsen an der Finanzierung. Die breite Förderstruktur unterstreicht den Anspruch des Projekts, eine dauerhafte Infrastruktur für deutsch-niederländischen Kulturaustausch aufzubauen.
Für das Theater im Pumpenhaus bedeutet die Förderung eine langfristige Planungssicherheit. Die kommenden Jahre sollen genutzt werden, um regelmäßig neue Produktionen in Zusammenarbeit mit den Partnerhäusern zu entwickeln und dem Publikum in allen beteiligten Städten zugänglich zu machen.
Was das Projekt für Münster bedeutet
Für die Stadt Münster ist die Beteiligung an CORE ein weiterer Baustein in der internationalen Kulturarbeit. Das Theater im Pumpenhaus gilt seit Jahren als Anlaufstelle für freies Theater und experimentelle Bühnenkunst in der Stadt. Mit der neuen Förderung erhält das Haus die Möglichkeit, seine Vernetzung mit Bühnen in den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen deutlich auszubauen.
Die ersten Koproduktionen im Rahmen von CORE sollen in den kommenden Monaten anlaufen. Über konkrete Spielpläne und Termine will das Theater im Pumpenhaus zu einem späteren Zeitpunkt informieren.

