Vom 22. bis 25. September 2026 holt der Fachbereich Museen und Soziokultur der Stadt Papenburg das internationale Projekt Musethica in die Stadt. Eine Woche lang bringen vier junge Musikerinnen und Musiker unter Leitung des Bratschisten und Musethica-Mitbegründers Avri Levitan klassische Kammermusik auf hohem Niveau nach Papenburg, sowohl in öffentlichen Konzerten als auch in sozialen Einrichtungen.
n
Was Musethica ausmacht
n
Musethica verbindet musikalische Ausbildung mit gesellschaftlichem Engagement. Junge Musikerinnen und Musiker erarbeiten gemeinsam mit erfahrenen Tutorinnen und Tutoren ein anspruchsvolles Programm und spielen es anschließend nicht nur an klassischen Konzertorten, sondern gezielt auch dort, wo Menschen sonst kaum Zugang zu einem Konzert haben. Seit der Gründung wurden auf diese Weise weltweit bereits mehrere Tausend Konzerte gespielt, in Deutschland ist das Projekt seit 2013 aktiv.
n
Konzerte in Schulen und sozialen Einrichtungen
n
In Papenburg besuchen die Musikerinnen und Musiker während der Konzertwoche mehrere soziale Einrichtungen, darunter die Heinrich-Middendorf-Schule, die Von-Velen-Schule, den Sozialen Ökohof sowie den Amandus Kindergarten.
n
Drei kostenfreie Konzerte für alle
n
Ergänzt wird das Programm durch drei öffentliche Konzerte, zu denen alle Interessierten eingeladen sind:
n
- 22. September, 20:00 Uhr: Musikschule des Emslandes
- 23. September, 19:00 Uhr: Kirche St. Josef im Vosseberg
- 25. September, 14:00 Uhr: Gut Altenkamp
n
Auf dem Programm stehen Streichquintette von Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms sowie das Adagio aus Anton Bruckners Streichquintett. Der Eintritt zu den öffentlichen Konzerten ist kostenfrei.
n
Kultur an ungewöhnlichen Orten
n
„Mit Musethica können wir Menschen mit klassischer Musik in Berührung bringen, die sonst kaum die Gelegenheit dazu haben, und gleichzeitig jungen Musikerinnen und Musikern eine wertvolle Bühnenerfahrung bietenu201c, sagt Marco Malorny, Fachbereichsleiter Museen und Soziokultur der Stadt Papenburg. Kultur solle für möglichst viele unterschiedliche Menschen auch an ungewöhnlichen Orten erlebbar werden.
n
Die Projektwoche wird von der EWE-Stiftung gefördert.

