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Weltkindertag: Kinderanteil in Deutschland steigt leicht

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Zum Weltkindertag am 20. September hat das Statistische Bundesamt aktuelle Zahlen zur Altersstruktur in Deutschland veröffentlicht. Demnach lebten Ende 2025 rund 10,8 Millionen Kinder unter 14 Jahren im Land. Im langfristigen Vergleich zeigt sich dennoch ein deutlicher Rückgang seit den 1970er-Jahren.

10,8 Millionen Kinder in Deutschland

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lebten Ende 2025 rund 10,8 Millionen Kinder unter 14 Jahren in Deutschland. Das entspricht einem Anteil von 12,9 % an der Gesamtbevölkerung. Die Behörde veröffentlichte die Daten anlässlich des Weltkindertags, der jährlich am 20. September begangen wird.

Leichter Anstieg seit 2015

Im Vergleich zu 2015 ist der Kinderanteil leicht gestiegen. Damals lag er bei 12,3 %, was rund 10,1 Millionen Kindern entsprach. Die Differenz von zehn Jahren zeigt damit einen moderaten Zuwachs sowohl beim Anteil als auch bei der absoluten Zahl junger Menschen in Deutschland.

Langfristig sinkt der Kinderanteil

Trotz des jüngsten leichten Anstiegs zeigt der langfristige Trend eine andere Entwicklung: Der Anteil der unter 14-Jährigen an der Gesamtbevölkerung ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zurückgegangen. Grund dafür ist der demografische Wandel in Deutschland. 1975 lag der Kinderanteil auf dem heutigen Bundesgebiet noch bei 19,6 %. Bis 1995 sank dieser Wert bereits auf 15,1 %. Die aktuellen Zahlen von 12,9 % liegen damit weiterhin deutlich unter den Werten früherer Jahrzehnte, auch wenn sich die Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren leicht umgekehrt hat.

Die Statistik verdeutlicht damit zwei parallele Entwicklungen: Einerseits den anhaltenden demografischen Wandel mit einem insgesamt geringeren Kinderanteil im Vergleich zu früheren Generationen. Andererseits einen leichten, aber messbaren Zuwachs innerhalb des letzten Jahrzehnts, der auf verschiedene gesellschaftliche und demografische Faktoren zurückzuführen sein könnte.

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