Am Donnerstag, 17. September, ab 17 Uhr lädt die Stadt Emsdetten zur Finissage der Ausstellung „Körperpoesie – Die Ästhetik des Andersseins“ ins Rathaus ein. Die Fotoausstellung der Künstlerin Elena Entrup, die sich mit dem gesellschaftlichen Blick auf Behinderung und der Schönheit menschlicher Vielfalt auseinandersetzt, ist dort noch bis zum 21. September zu sehen. Die Finissage ist damit die letzte Gelegenheit, sie gemeinsam mit der Künstlerin zu erleben.
Die Künstlerin beantwortet offene Fragen
Seit der Eröffnung Mitte August haben zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Ausstellung besucht, dabei sind bei vielen Fragen offengeblieben: Wie sind die Arbeiten entstanden? Wie kam der Kontakt zu den fotografierten Personen zustande? Welche Geschichten stehen hinter den Fotografien? Bei der Finissage gibt Elena Entrup persönlich Einblicke in die Entstehung des Projekts und steht für Gespräche zur Verfügung.
„Ich freue mich sehr darüber, dass sich bereits so viele Menschen die Ausstellung angesehen haben. Noch mehr freue ich mich jedoch auf die persönlichen Gespräche bei der Finissage. Der Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern ist für mich ein wichtiger Teil des Projekts, denn genau dadurch entstehen neue Perspektiven und ein besseres gegenseitiges Verständnis“, sagt Elena Entrup.
Viel positive Resonanz seit der Eröffnung
Organisiert wird die Ausstellung vom Inklusionsbeirat der Stadt Emsdetten, der Gleichstellungsbeauftragten Tanja Heuer und Elena Entrup gemeinsam. Sie berichten von Rückmeldungen, die sie während der Ausstellungszeit besonders bewegt haben: „Eine junge Mutter, deren Kind von Dysmelie betroffen ist, erzählte uns, wie sehr sie die Ausstellung bewegt hat. Im Alltag hört sie häufig, was ihr Kind vermeintlich nicht kann. Die Ausstellung zeigt dagegen eindrucksvoll, dass alles möglich ist, vielleicht anders als erwartet, aber nicht weniger wertvoll“, so Tanja Heuer.

