Ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk kann helfen, wenn Gelenkverschleiß, Arthrose oder Verletzungen chronische Schmerzen verursachen und konservative Therapien nicht mehr ausreichen. Am Donnerstag, 29. Oktober, um 19 Uhr informiert eine Veranstaltung im Medicos, Weidenstraße 2-4 in Osnabrück, über den Einsatz von Robotik, minimal-invasive Operationsmethoden und die individuelle Vorbereitung von Patientinnen und Patienten.
Drei Chefärzte der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Durch den Abend führen Prof. Dr. med. Steffen Höll, PD Dr. med. Olaf Rolf und Dr. med. Jürgen Apel, Chefärzte der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Franziskus-Hospital Harderberg der Niels-Stensen-Kliniken. Die Klinik ist als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung eingestuft, das höchste Qualitätsniveau in der Endoprothetik. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle Interessierten.
Fast Track Surgery für kürzere Klinikaufenthalte
Moderne Implantationen erfolgen heute häufig minimal-invasiv, mit kleineren Schnitten, geringerer Gewebeschädigung und schnelleren Heilungsverläufen. Im Fokus steht dabei die sogenannte Fast Track Surgery, bei der Abläufe im OP, auf Station und in der Reha aufeinander abgestimmt werden, mit dem Ziel weniger Schmerzen, kürzerer Klinikaufenthalte und einer schnelleren Rückkehr in den Alltag.
Von der Diagnose bis zur Wechseloperation
Der Vortrag beantwortet unter anderem, wie sich erkennen lässt, ob ein künstliches Gelenk notwendig ist, welche Untersuchungen im Vorfeld nötig sind und was vor, während und nach der Operation passiert. Auch die Rolle der robotischen Chirurgie sowie Risiken, Alternativen und die Nachbehandlung werden thematisiert, ebenso Wechseloperationen, bei denen bereits eingesetzte künstliche Gelenke ausgetauscht werden.
Anmeldung erforderlich
Um telefonische Anmeldung wird gebeten unter Telefon 0541 502-2550.

