Bei einer Kontrolle an der deutsch-niederländischen Grenze hat die Bundespolizei einen 27-jährigen Letten festgenommen. Gegen ihn lag ein Haftbefehl wegen Straßenverkehrsgefährdung vor. Da er die geforderte Geldsumme nicht aufbringen konnte, muss er nun für 40 Tage ins Gefängnis.
Kontrolle auf dem Rastplatz Bentheimer Wald
Die Bundespolizei hat am Mittwochabend einen gesuchten 27-Jährigen festgenommen. Gegen ihn lag ein nationaler Haftbefehl vor. Der Mann war gegen 23:30 Uhr mit einem Auto über die Autobahn 30 aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist. Im Rahmen der derzeit wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen stoppten Bundespolizisten das Fahrzeug an der Kontrollstelle auf dem Rastplatz Bentheimer Wald und überprüften die Insassen.
Haftbefehl wegen Straßenverkehrsgefährdung
Bei der Personalienkontrolle stellte sich heraus, dass gegen den 27-jährigen Letten ein Haftbefehl wegen Straßenverkehrsgefährdung vorlag. Um die Haftstrafe von 40 Tagen abzuwenden, hätte er eine Geldsumme von 2.400 Euro zahlen müssen. Da der Mann diesen Betrag nicht aufbringen konnte, blieb den Beamten keine andere Wahl, als ihn festzunehmen.
Transport in die Justizvollzugsanstalt
Die Bundespolizisten brachten den 27-Jährigen im Anschluss an die Kontrolle in eine Justizvollzugsanstalt. Dort wird er nun die verhängte Haftstrafe von 40 Tagen antreten.

