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E-Auto-Anteil in EU 2025 auf Rekordhoch

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Elektroautos erreichen in der Europäischen Union einen neuen Höchststand bei den Neuzulassungen. Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts, die auf Eurostat-Daten basieren, waren im Jahr 2025 17,3 Prozent aller neu zugelassenen Pkw reine E-Autos.

Rekordwert bei Elektroautos in der EU

Die Elektromobilität gewinnt in der Europäischen Union weiter an Bedeutung. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) waren im Jahr 2025 insgesamt 17,3 Prozent aller Pkw-Neuzulassungen in der EU reine Elektrofahrzeuge. Das ist der höchste jemals gemessene Wert. Destatis veröffentlichte die Zahlen anlässlich des europaweiten autofreien Tags und stützt sich dabei auf Erhebungen der europäischen Statistikbehörde Eurostat.

Damit fährt inzwischen mehr als jeder sechste neu zugelassene Pkw in der EU rein elektrisch. Der Trend zeigt, dass batteriebetriebene Fahrzeuge zunehmend aus der Nische herauskommen und sich als ernstzunehmende Alternative zu klassischen Verbrennungsmotoren etablieren.

Hybridfahrzeuge dominieren weiterhin den Markt

Trotz des Zuwachses bei reinen Elektroautos bleiben Hybridfahrzeuge die meistverkaufte Antriebsart in der EU. Mit einem Anteil von 42,4 Prozent an allen Neuzulassungen liegen sie deutlich vor allen anderen Antriebskonzepten. Offenbar setzen viele Käuferinnen und Käufer weiterhin auf die Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor, die geringere Reichweitenängste mit sich bringt als ein reines E-Auto.

Reine Benziner kommen den Daten zufolge auf einen Anteil von 27,3 Prozent und bleiben damit die zweitstärkste Gruppe unter den klassischen Antrieben. Dieselfahrzeuge spielen mit 9,8 Prozent eine zunehmend kleinere Rolle im europäischen Neuwagenmarkt.

Alternative Antriebe bleiben Nische

Andere Antriebsarten wie Flüssig- oder Erdgas machen laut den Eurostat-Zahlen nur einen sehr geringen Teil der Neuzulassungen aus. Sie spielen im Vergleich zu Elektro-, Hybrid- und klassischen Verbrennermodellen weiterhin eine untergeordnete Rolle im europäischen Automarkt.

Die Verschiebung hin zu Elektro- und Hybridfahrzeugen dürfte sich in den kommenden Jahren fortsetzen, da mehrere EU-Staaten strengere Klimaziele für den Verkehrssektor verfolgen und Herstellerinnen und Hersteller ihr Modellangebot zunehmend auf alternative Antriebe ausrichten.

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