Anzeige
Img728x90 neue standardbanner new tde 1742992361697

KI-Assistentin „Klara“ nimmt jetzt Anrufe bei der Arbeitsagentur an

Anzeige

Wer seit dem 22. September 2026 bei der Agentur für Arbeit anruft, wird zuerst von einer KI-Sprachassistenz begrüßt. „Klara“ weist auf die Datenverarbeitung hin und fragt Kundennummer und Postleitzahl ab. Das gilt bundesweit, also auch für Anrufer aus der Grafschaft Bentheim und dem Emsland. Fragen beantwortet Klara vorerst nur in den Pilotregionen Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland, dort etwa allgemeine Auskünfte zum Arbeitslosengeld.

Daten müssen nicht doppelt genannt werden

Kompliziertere Anliegen stellt die Assistenz an Beschäftigte im Service Center durch und gibt die bereits erfassten Angaben mit weiter. Rechtsverbindliche Entscheidungen treffen laut Bundesagentur für Arbeit (BA) weiterhin Menschen. Die BA setzt nach eigenen Angaben eine deutsche Lösung ein, die der Datenschutz-Grundverordnung entspricht. In späteren Stufen soll Klara auch personalisierte Auskünfte aus der elektronischen Kundenakte geben.

18 Millionen Anrufe im Jahr

Ziel sind kürzere Wartezeiten für die jährlich rund 18 Millionen Anrufenden. „Künstliche Intelligenz soll und wird nicht den persönlichen Kontakt ersetzen“, sagt BA-CIO Stefan Latuski. Sie solle die Beschäftigten bei Routineaufgaben entlasten. Fragen und Antworten zu Klara hat die BA unter arbeitsagentur.de/ki-sprachassistenz zusammengestellt.

Weiterlesen

Jetzt den kostenlosen Regionalupdate-Newsletter abonnieren.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel