Für die meisten Menschen im Kreis Coesfeld entscheidet im Alltag, was schnell, bequem und verlässlich ist. Und ob sie ihr Mobilitätsverhalten ändern, hängt eher von Familie, Freunden und Kollegen ab als von Informationskampagnen. Das sind erste Ergebnisse aus knapp 100 Gesprächen, die das Projektteam für die neue Mobilitätsstrategie des Kreises vom 17. bis 19. September an Ständen in Coesfeld, Dülmen, Billerbeck und Lüdinghausen geführt hat.
Was die Menschen bewegt
Besonders oft ging es um die Zuverlässigkeit von Bus und Bahn. Ebenfalls mehrfach angesprochen wurden sichere Radwege und die Frage, wie ältere Menschen mobil bleiben. Die Gespräche wurden anonym dokumentiert und fließen zusammen mit der laufenden Online-Befragung in die Strategie ein. Wie der Beteiligungsprozess begonnen hat, haben wir hier beschrieben.
Nächster Stand am Donnerstag in Ascheberg
Am Donnerstag, 24. September 2026, steht das Team während des Wochenmarkts auf dem Katharinenplatz in Ascheberg. Das Motto dort: „Näher als gedacht – Stadt der kurzen Wege“. Für Unternehmen folgt am 5. Oktober ein „Mobi-Lunch“ zur betrieblichen Mobilität bei der Firma Parador in Coesfeld.
„Gute Mobilität entsteht nicht am Schreibtisch“, sagt Kreisdirektor Dr. Linus Tepe. Wer sich beteiligen möchte, findet die Online-Befragung und weitere Informationen unter coe-mobil.de.

