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Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr und Kreisdirektor Dr. Linus Tepe am Beteiligungsstand zur Mobilitätsstrategie auf dem Feierabendmarkt in Coesfeld

Mobilitätsstrategie für den Kreis Coesfeld: Beteiligung gestartet

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Der Beteiligungsprozess für eine Strategie für ein zielgruppenorientiertes Mobilitätsmanagement im Kreis Coesfeld ist gestartet. Schon die ersten Beteiligungsstände im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche haben gezeigt, dass das Thema die Menschen im Kreis bewegt: An den Ständen in Coesfeld, Dülmen und Billerbeck kamen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger mit dem Projektteam ins Gespräch, schilderten ihre Erfahrungen im Alltag und brachten Ideen für eine zukunftsfähige Mobilität ein. Diskutiert wurden unter anderem die Attraktivität von Rad- und Fußwegen, die Erreichbarkeit des öffentlichen Nahverkehrs sowie Möglichkeiten für eine selbstständige und sichere Mobilität in allen Lebensphasen.

Erster Workshop mit den Kommunen

Auch die kommunale Ebene ist bereits eingebunden: Am 16. September fand ein erster Workshop mit Vertreterinnen und Vertretern der kreisangehörigen Städte und Gemeinden statt. Diskutiert wurde entlang der Handlungsfelder betriebliche Mobilität, vorschulische und schulische Mobilität sowie Mobilität für Seniorinnen und Senioren und mobilitätseingeschränkte Personen. Im Mittelpunkt standen bestehende Angebote und Projekte in den Kommunen sowie die Frage, wo noch Herausforderungen und Verbesserungspotenziale bestehen.

Vertreterinnen und Vertreter der kreisangehörigen Städte und Gemeinden beim Auftakt-Workshop zur Mobilitätsstrategie im Kreis Coesfeld
Vertreterinnen und Vertreter der Städte und Gemeinden diskutierten beim Auftakt-Workshop über bestehende Mobilitätsangebote und künftige Handlungsbedarfe. Foto: Zukunftsnetz Mobilität NRW

Gute Ansätze, aber auch Handlungsbedarf

Der Workshop machte deutlich, dass in vielen Kommunen bereits zahlreiche gute Ansätze vorhanden sind. Gleichzeitig wurden unterschiedliche Handlungsbedarfe identifiziert, etwa bei der besseren Vernetzung bestehender Angebote, der Stärkung selbstständiger Mobilität von Kindern und Jugendlichen sowie der barrierefreien Gestaltung von Mobilitätsangeboten für ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen.

Kreisdirektor Dr. Linus Tepe erklärt: „Die hohe Beteiligung und die vielen konstruktiven Beiträge zeigen uns, dass Mobilität ein Thema ist, das die Menschen unmittelbar betrifft. Genau deshalb ist es uns wichtig, die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in die Entwicklung der Strategie einzubeziehen.“

Wie es weitergeht

Neben den Bürgerdialogen und der laufenden Online-Befragung folgen in den kommenden Monaten weitere zielgruppenspezifische Formate: Workshops, Expertengespräche sowie Beteiligungsangebote für Unternehmen und Schulen. Die Ergebnisse aus allen Formaten fließen in die kreisweite Mobilitätsstrategie ein, die praxisnahe Handlungsempfehlungen und konkrete Maßnahmen für die Kommunen liefern soll. Vorgestellt wird die fertige Strategie im Frühjahr 2027 im Rahmen einer Mobilitätskonferenz.

Weitere Informationen zum Projekt, zu Terminen und Beteiligungsmöglichkeiten gibt es unter www.coe-mobil.de.

Das Projekt „Strategie für ein zielgruppenorientiertes Mobilitätsmanagement im Kreis Coesfeld“ wird über die Bezirksregierung Münster aus Mitteln des Landeshaushalts Nordrhein-Westfalen gefördert.

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