Ein Projekt aus Coesfeld hat Chancen auf den Förderpreis „Helfende Hand“ des Bundesinnenministeriums: Die gemeinsame AG „Krisenvorsorge und Resilienz im Schulalltag“ des THW-Ortsverbands Coesfeld und des Gymnasiums Nepomucenum gehört zu den zehn Nominierten 2026. Beworben hatten sich mehr als 350 Projekte aus ganz Deutschland. Die Sieger werden am 7. Dezember in Berlin ausgezeichnet.
Online für den Publikumspreis abstimmen
Neben der Jury können auch Bürgerinnen und Bürger mitentscheiden: Bis zur Preisverleihung am 7. Dezember läuft ein Online-Voting für den Publikumspreis unter helfende-hand-foerderpreis.de.
Was die Schüler in der AG lernen
In der AG zeigen ehrenamtliche THW-Kräfte Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 7, wie man sich auf Extremwetter und andere Notlagen vorbereitet. Es geht um Technik, Orientierung und Teamarbeit. Die Kinder sollen erfahren, dass sie mit dem nötigen Wissen und gemeinsam auch in Krisen handeln können. Das Projekt ist in der Kategorie Nachwuchsarbeit nominiert. Auf welchem Platz es landet, gibt das Ministerium erst bei der Verleihung bekannt.
Preisgelder bis 10.000 Euro
Mit dem Förderpreis würdigt das Bundesinnenministerium seit 2009 ehrenamtliches Engagement im Bevölkerungsschutz. Eine neunköpfige Fachjury aus den großen Hilfsorganisationen wählt die Preisträger nach Innovationskraft, Vorbildcharakter und nachhaltiger Wirkung aus. Vergeben werden Preise in den Kategorien Innovative Konzepte, Nachwuchsarbeit und Unterstützung des Ehrenamtes, in diesem Jahr zusätzlich ein Sonderpreis für Engagement nach dem Erwerbsleben. Die Preisgelder betragen bis zu 10.000 Euro.

