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Emden: Fußgängerin verletzt, Fahrerin flüchtet

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In Emden ist eine 29-jährige Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt worden, nachdem eine 81-jährige Autofahrerin ein Rotlicht missachtet hatte. Die Unfallverursacherin entfernte sich zunächst vom Tatort, konnte aber wenig später von der Polizei ermittelt werden. In Rhauderfehn stoppten Beamte zudem einen alkoholisierten Autofahrer mit 1,51 Promille.

Fußgängerin bei Grünlicht erfasst

Der Unfall ereignete sich am 23. September 2026 gegen 16:10 Uhr in der Neutorstraße in Emden. Eine 29-jährige Fußgängerin überquerte die Straße bei Grünlicht, als sie von einer 81-jährigen Mercedesfahrerin übersehen wurde. Nach ersten Ermittlungen der Polizei hatte die Seniorin zuvor das Rotlicht ihrer Fahrspur missachtet und war in die Kreuzung eingefahren.

Bei dem Zusammenstoß zog sich die Fußgängerin leichte Verletzungen zu. Sie wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden am Unfallort bewegt sich im mittleren dreistelligen Bereich.

Fahrerin entfernt sich zunächst vom Unfallort

Nach dem Zusammenstoß fuhr die 81-Jährige zunächst weiter, ohne den erforderlichen Feststellungen zu ihrer Person nachzukommen. Die Polizei leitete daraufhin umgehend eine Nahbereichsfahndung ein. Diese verlief erfolgreich: Die Beamten konnten die Frau kurze Zeit später ausfindig machen. Weitere Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Alkoholfahrt in Rhauderfehn gestoppt

Bereits am selben Tag gegen 11:00 Uhr kontrollierten Polizeibeamte auf einer Landesstraße in Rhauderfehn einen 44-jährigen Toyota-Fahrer. Dabei stellten sie deutliche Anzeichen von Alkoholeinfluss fest. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,51 Promille – mehr als das Dreifache des gesetzlichen Grenzwerts für Fahranfänger und deutlich über der 0,5-Promille-Grenze für erfahrene Fahrer.

Die Beamten untersagten dem Mann die Weiterfahrt und stellten seinen Führerschein sicher. Zusätzlich wurde eine Blutprobe entnommen, um den genauen Alkoholwert gerichtsfest zu dokumentieren. Der Fahrer muss nun mit einem Bußgeld, einem Fahrverbot und möglicherweise dem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen.

Die Polizeiinspektion Leer/Emden bittet in beiden Fällen um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen können sich an die zuständigen Dienststellen in Leer, Emden oder den umliegenden Polizeistationen wenden.

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