Anzeige
Img728x90 neue standardbanner new tde 1742992361697

1,3 Millionen Haushalte erhalten Wohngeld 2025

Anzeige

Ende 2025 haben rund 1,3 Millionen Haushalte in Deutschland Wohngeld bezogen – so viele wie nie zuvor. Das Statistische Bundesamt meldet einen Anstieg um 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die staatlichen Ausgaben für die Leistung kletterten auf einen neuen Höchstwert.

Deutlicher Anstieg bei Wohngeldhaushalten

Rund 1,3 Millionen Haushalte in Deutschland haben Ende 2025 Wohngeld bezogen. Das sind etwa 90.000 Haushalte oder 7,2 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Damit erhielten 3,2 Prozent aller privaten Haushalte in Deutschland diese staatliche Unterstützung – Ende 2024 lag der Anteil noch bei 3,0 Prozent. Sowohl die Zahl der Wohngeldhaushalte als auch die Ausgaben dafür erreichten damit die höchsten Werte seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2005.

Staatliche Ausgaben steigen auf fast fünf Milliarden Euro

Auch finanziell schlägt sich der Anstieg deutlich nieder. Die staatlichen Ausgaben für Wohngeld erhöhten sich von rund 4.689 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 4.992 Millionen Euro im Jahr 2025. Das entspricht einem Plus von 6,4 Prozent, wie das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen mitteilt. Gleichzeitig stieg der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch pro Haushalt um 3,1 Prozent auf 296 Euro.

Anpassung an Preis- und Mietentwicklung als Ursache

Die aktuellen Steigerungen gehen laut Destatis auf die gesetzlich vorgeschriebene, turnusmäßige Anpassung des Wohngeldanspruchs zurück. Diese orientiert sich an der allgemeinen Preis- und Mietpreisentwicklung in Deutschland. Da Mieten und Lebenshaltungskosten in den vergangenen Jahren spürbar gestiegen sind, wirkt sich das direkt auf die Höhe der Wohngeldansprüche und damit auch auf die Gesamtausgaben des Staates aus. Die Zahlen verdeutlichen, wie stark steigende Wohnkosten mittlerweile einen wachsenden Teil der Bevölkerung treffen und auf staatliche Unterstützung angewiesen machen.

Weiterlesen

Jetzt den kostenlosen Regionalupdate-Newsletter abonnieren.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel