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Bürgermeister Thomas Berling, Stadtbaurätin Milena Schauer und Vertreter von Rat, Verwaltung und Baufirmen bei der Freigabe der erneuerten Straßen in der Blanke

Lorestraße und Hennistraße in der Blanke: Pflaster, das Regen schluckt

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Die Lorestraße und die Hennistraße im Nordhorner Ortsteil Blanke sind fertig. Knapp ein Jahr nach dem Baustart hat die Stadt beide Straßen wieder freigegeben. Bürgermeister Thomas Berling und Stadtbaurätin Milena Schauer übernahmen die symbolische Freigabe gemeinsam mit Vertretern von Rat, Verwaltung und den beteiligten Firmen.

Die Arbeiten hatten im Oktober 2025 in der Hennistraße begonnen. Über den Baustart und die damalige Sperrung hatten wir berichtet. Die Verkehrsflächen wurden grundhaft erneuert, die Kanäle unter der Straße komplett ausgetauscht.

Pflaster, das Regen durchlässt

Kern des Projekts ist ein wasserdurchlässiges Pflaster. Regenwasser fließt damit nicht mehr vollständig in die Kanalisation, sondern versickert direkt vor Ort. Das entlastet das Kanalnetz und hilft, das Grundwasser wieder aufzufüllen. Hinzu kommt ein Effekt an heißen Tagen: Die Steine nehmen Feuchtigkeit auf und geben sie über Verdunstung wieder ab, was die Umgebung abkühlt.

Collage der erneuerten Lorestraße und Hennistraße in Nordhorn-Blanke mit wasserdurchlässigem Pflaster und neuen Grünbeeten
Foto: Stadt Nordhorn

Grünbeete bremsen den Verkehr

Neue Beete und Straßenbäume sind ein weiterer Baustein der Klimaanpassung im Quartier. Zugleich dienen sie der Verkehrsberuhigung. In der Hennistraße stehen die Bäume bereits. In der Lorestraße werden sie im Spätherbst 2026 gepflanzt.

Rund eine Million Euro, zwei Drittel gefördert

Die Kosten liegen bei rund einer Million Euro. Zwei Drittel der förderfähigen Kosten tragen Bund und Land. Die beiden Straßen gehören zum Stadtumbaugebiet Blanke, das über das Städtebauförderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ unterstützt wird.

Gebaut hat die Beton- und Monierbau GmbH, geplant und überwacht wurden die Arbeiten von der Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH, beide aus Nordhorn. Auf Seiten der Stadt lag die Projektleitung bei Claus Pütter und Carsten Müller vom Amt für Straßenbau, Entwässerung und Verkehr. Wegen der engen Straßen wurde abschnittsweise gearbeitet, damit alle Grundstücke während der Bauzeit erreichbar blieben.

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