Der Stadtpark „An den Wiesen“ in Dülmen ist seit dem 25. September 2026 wieder zugänglich. Nach fünfeinhalb Monaten Umbau hat Bürgermeister Carsten Hövekamp das Areal freigegeben, als Erste testeten Kinder des St.-Anna-Kindergartens Nestschaukel, Spielturm und Matschanlage. Rund 700.000 Euro hat die Stadt investiert, 70 Prozent davon stammen aus der Städtebauförderung.
Ein Spielplatz, auf dem alle mitspielen können
Herzstück ist der neue Spielplatz. Er wurde von Anfang an so geplant, dass Kinder mit und ohne Behinderung zusammen spielen können. Dazu gehören ein Trampolin, ein Karussell, das auch mit dem Rollstuhl befahren werden kann, und ein Wassermatschtisch.
Neben dem Spielplatz steht eine große Kommunikationstafel mit Symbolen und Piktogrammen. Mit ihr können sich Kinder verständigen, die nicht dieselbe Sprache sprechen oder sich nur eingeschränkt mit Worten ausdrücken.

Orientierung auch für Menschen mit Sehbehinderung
Barrierefreiheit zieht sich durch den ganzen Park. An den Eingängen stehen Übersichtstafeln, deren Texte auch in Braille-Schrift zu lesen sind. Die Wege haben farblich abgesetzte Oberflächen, an denen sich Menschen mit Sehbehinderung orientieren können.
Zugleich ist der Park heller geworden. Viel Bewuchs ist verschwunden, das Gelände lässt sich besser überblicken, und die Beleuchtung ist neu. Blaue Steine im Boden markieren, wo früher der Tiberbach verlief.
Bühne für Kleinkunst an der Bergfeldstraße
Im Teil des Parks Richtung Bergfeldstraße ist eine Wiesen-Bühne entstanden. Große Steinblöcke dienen als Sitzplätze und bilden eine Art kleines Atrium. Dort sollen künftig Kleinkunst-Vorstellungen stattfinden.

Erstes Bauprojekt aus dem Dülmener Stadtentwicklungskonzept
Die Umgestaltung ist das erste Bauvorhaben, das die Stadt im Rahmen ihres Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) umgesetzt hat. Hövekamp dankte bei der Eröffnung Baufirma, Planungsbüro, Politik, Fördergebern, der Bezirksregierung Münster und der Verwaltung.


