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Fahrer des ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Teams auf der BMW M 1000 RR vor der vollbesetzten Haupttribüne in Cremona

WorldSBK in Cremona: BMW findet zurück in die Spur, zwei Stürze bremsen Oliveira

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Nach dem enttäuschenden Wochenende in Magny-Cours hat das ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team beim zehnten Lauf der Superbike-Weltmeisterschaft in Cremona (Italien) wieder Anschluss gefunden. In den Ergebnissen zeigt sich das nur zum Teil: Miguel Oliveira stürzte in beiden Hauptrennen, Danilo Petrucci sammelte mit den Plätzen 14 und 12 insgesamt sechs Punkte.

Superpole unter gelben Flaggen

Die Qualifikation am Samstagvormittag, 26. September, war von Stürzen geprägt. Gelbe Flaggen unterbrachen immer wieder die schnellen Runden, auch Oliveira und Petrucci hatten nicht immer freie Fahrt. Oliveira ging von Startplatz neun ins Rennen, Petrucci von Startplatz 19. Die Pole holte Iker Lecuona (Ducati) in 1:27,253 Minuten, ein neuer Allzeit-Rundenrekord auf der Strecke.

Oliveira zweimal am Boden

Im ersten Rennen am Samstagnachmittag rutschte Oliveira wie mehrere andere Fahrer weg und schied aus. Im Superpole Race am Sonntagvormittag kam er als Achter ins Ziel und verbesserte damit seinen Startplatz für das zweite Hauptrennen. Dort arbeitete er sich nach einem guten Start bis auf Rang fünf vor, bevor er erneut stürzte. Er habe in Kurve 10 etwas zu viel Hinterradbremse genommen, erklärte Oliveira, das Motorrad habe daraufhin zu rattern begonnen, und er habe es nicht mehr abfangen können.

Petrucci fährt sich durchs Feld

Petrucci machte seinen schwachen Startplatz mit zahlreichen Überholmanövern wett. Im ersten Rennen wurde er 14., im Superpole Race verbesserte er sich über zehn Runden von Platz 19 auf Platz elf, im zweiten Hauptrennen wurde er Zwölfter. Für den Italiener waren es nach eigenen Worten die letzten Heimrennen. BMW hat für 2027 den Vertrag mit Oliveira verlängert und Brad Binder aus der MotoGP als neuen Werksfahrer verpflichtet.

Lecuona gewinnt alle drei Rennen, Bulega ist Weltmeister

Die drei Rennen in Cremona gewann Iker Lecuona, sein Teamkollege Nicolò Bulega wurde jeweils Zweiter. Bulega steht mit 602 Punkten nach 30 von 36 Rennen bereits als Weltmeister fest. BMW-Motorsportchef Sven Blusch gratulierte Ducati und Bulega zum Titel.

Oliveira ist mit 109 Punkten WM-Zwölfter, Petrucci mit 61 Punkten 16. In der Herstellerwertung liegt BMW mit 151 Punkten auf Rang vier hinter Ducati (620), Bimota (268) und Yamaha (162).

Estoril und Jerez zum Saisonabschluss

„Beide Fahrer orientieren sich wieder nach vorn“, sagte Blusch. Mit Oliveira wären ohne die Stürze Top-5-Platzierungen möglich gewesen. Zwei Rennwochenenden stehen noch aus: vom 9. bis 11. Oktober in Estoril, wo Oliveira sein Heimrennen fährt, und vom 16. bis 18. Oktober das Finale in Jerez de la Frontera (Spanien).

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