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Das Rapid-Recovery-Team des St.-Josefs-Hospitals Cloppenburg

Neues Knie, neue Hüfte: Cloppenburger Klinik zieht Bilanz nach 500 Rapid-Recovery-Patienten

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Rund 500 Patientinnen und Patienten mit neuem Knie- oder Hüftgelenk hat das St.-Josefs-Hospital Cloppenburg im ersten Jahr nach dem sogenannten Rapid-Recovery-Programm behandelt. Das Krankenhaus hatte das Konzept 2025 eingeführt. Ziel ist, dass Patienten nach der Operation schneller wieder auf die Beine kommen. Nach Angaben der Klinik ist die Mobilisierung deutlich schneller geworden.

Der Behandlungsplan steht schon vor der Operation

Kern des Konzepts ist die enge Abstimmung zwischen Ärzten, Pflege, Sozialdienst und Physiotherapie. Schon wenn in der orthopädischen Praxis die Entscheidung für ein Kunstgelenk fällt, wird ein vollständiger Therapieplan bis zu den Nachkontrollen erstellt. Um das Programm einzuführen, hospitierten Mitarbeitende der verschiedenen Berufsgruppen in einer Berliner Klinik.

„Es ist kein starres Konzept, sondern lebt vom Input der Anwender“, sagt Chefarzt Dr. Mumme Schüller. Leitender Oberarzt ist Hesham Mohamed. Neben dem Programm setzt die Klinik auf roboterassistierte Knieoperationen und minimalinvasive Zugänge am Hüftgelenk.

Früher bis zu zwei Wochen Klinikaufenthalt

Nach einer Gelenkersatz-Operation lagen Patienten früher oft bis zu zwei Wochen im Krankenhaus, mit Drainagen und nur teilweiser Belastung. Wie lange Rapid-Recovery-Patienten in Cloppenburg heute im Schnitt bleiben, nennt die Klinik nicht. Die orthopädische Abteilung ist als Endoprothetik-Zentrum der Maximalversorgung zertifiziert.

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