In Dülmen ist aus einem Einfamilienhaus Goldschmuck gestohlen worden, ohne dass Einbruchsspuren gefunden wurden. Wenige Häuser weiter entdeckte ein Anwohner kurz darauf einen verschlossenen Tresor in einem Entwässerungsgraben. Die Polizei prüft nun einen möglichen Zusammenhang zwischen beiden Fällen.
Goldschmuck aus Einfamilienhaus entwendet
Zwischen Donnerstag, dem 17. September, 15 Uhr, und Samstag, dem 26. September, 20 Uhr, haben unbekannte Täter aus einem Einfamilienhaus an der Straße Ächtern Ossenstall in Dülmen Goldschmuck gestohlen. Wie die Täter Zugang zum Haus verschafften, ist bislang unklar. Beamte der Polizei Coesfeld sicherten am Tatort Spuren, konnten jedoch keine Hinweise auf ein gewaltsames Eindringen feststellen.
Tresor im Entwässerungsgraben entdeckt
Wenige Häuser weiter machte ein Anwohner am Dienstag, dem 29. September, gegen 10:45 Uhr bei Gartenarbeiten einen ungewöhnlichen Fund: Er entdeckte einen verschlossenen Tresor in einem Entwässerungsgraben entlang eines Fußwegs südlich seines Grundstücks, nahe der Lüdinghauser Straße. Die alarmierte Polizei stellte den Tresor sicher und prüft nun dessen Herkunft.
Polizei prüft möglichen Zusammenhang
Nach bisherigem Ermittlungsstand gibt es keinen direkten Beleg dafür, dass der gestohlene Schmuck und der aufgefundene Tresor zusammenhängen. Wegen der räumlichen Nähe der beiden Fundorte und der zeitlichen Nähe der Vorfälle schließt die Polizei eine Verbindung jedoch nicht aus und ermittelt in diese Richtung weiter.
Die Polizei Dülmen bittet um Mithilfe: Wer verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit den beiden Vorfällen gemacht hat oder Angaben zur Herkunft des Tresors machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02594-793611 zu melden.

