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Ehrenamtliche DUO-Seniorenbegleiterinnen und -begleiter bei ihrer Fortbildung in der Katholischen Landvolkhochschule Oesede

Helfen, ohne sich zu verausgaben: Fortbildung für ehrenamtliche Seniorenbegleiter

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Wie begleitet man ältere Menschen verlässlich, ohne selbst über die eigenen Grenzen zu gehen? Darum ging es bei der Herbstfortbildung der ehrenamtlichen DUO-Seniorenbegleiterinnen und -begleiter des Landkreises Osnabrück. Rund 25 Ehrenamtliche kamen dafür in der Katholischen Landvolkhochschule Oesede zusammen.

Nein sagen ohne schlechtes Gewissen

Mit Judith Soegtrop-Wendt, Sonja Tschierch und Tristan Gruschka befassten sich die Teilnehmenden mit persönlichen Grenzen und dem bewussten Ja- und Nein-Sagen. Im Austausch zeigte sich, dass viele schnell ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie eine Bitte ablehnen. Soegtrop-Wendt gab dafür praktische Tipps. Sonja Tschierch erklärte außerdem die Begriffe Post Covid, Post Vac und ME/CFS sowie das sogenannte Pacing, also den bewussten Umgang mit den eigenen Energiereserven.

„Wer sich für andere Menschen engagiert, muss auch auf die eigenen Kräfte achten dürfen“, sagt Tristan Gruschka vom Seniorenbüro des Landkreises. Deshalb erhalten die Ehrenamtlichen auch nach ihrer Qualifizierung regelmäßig Fortbildungen und Gelegenheit zum Austausch.

Was DUO-Seniorenbegleiter tun

Die DUO-Begleiterinnen und -Begleiter schenken älteren Menschen Zeit: Sie führen Gespräche, gehen mit ihnen spazieren oder unternehmen etwas gemeinsam und helfen so, soziale Kontakte und Teilhabe im Alter zu erhalten. Vorbereitet werden sie in einer Qualifizierung. Wer selbst mitmachen möchte, kann sich beim Seniorenbüro des Landkreises Osnabrück über die nächsten Kurse informieren.

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