Worüber hat Deutschland in den 90er- und 2000er-Jahren vor dem Fernseher gelacht, und wer durfte überhaupt witzig sein? Dieser Frage geht der Dokumentarfilm „Was haben wir gelacht“ nach, der am Dienstag, 27. Oktober 2026, im Capitol Nordhorn läuft. Regisseurin Isabel Schneider ist zu Gast. Einlass ist ab 18 Uhr, der Film beginnt um 19.30 Uhr. Karten kosten 15 Euro, eine Tüte Pommes und ein Freigetränk sind im Preis enthalten.
Maren Kroymann, Hella von Sinnen und Gaby Köster blicken zurück
Schneider erzählt die Geschichte des deutschen Unterhaltungsfernsehens aus der Sicht von Frauen. Zu Wort kommen Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins. Sie erinnern an eine Zeit, in der Frauen in Shows wie „Wetten, dass..?“, der „Harald Schmidt Show“ oder „TV total“ oft nur Beiwerk oder Ziel der Pointe waren und weiblicher Humor als Quotenrisiko galt.
Talkrunde nach dem Film
Gegen 21 Uhr folgt ein Gespräch mit Isabel Schneider. Moderiert wird es von Eva List, Gewinnerin des Nordhorner Gründungspreises. „Worüber haben wir alle in der Blütezeit des Unterhaltungsfernsehens gelacht? Und worüber nicht?“, fragt List. Um diese Frage und die dahinterstehenden Machtverhältnisse soll es gehen.
Die Idee zur Vorführung kam vom Verein Capitol Treff 13, der die Regisseurin zufällig kennengelernt hatte. Gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Anja Milewski, wurde daraus ein Film- und Talkabend, der sich an Frauen und ausdrücklich auch an Männer richtet. Weitere Partner sind Eva Lists „Raum Zwischenmenschen“ und das UCI Luxe Nordhorn. Der Abend soll der Auftakt einer Reihe zum Thema Gleichberechtigung sein.
Karten
Tickets gibt es für 15 Euro, gegebenenfalls zuzüglich Gebühren, an allen Reservix-Vorverkaufsstellen und online bei Reservix.

