Die Portheine electronic KG hat ihren neuen Unternehmensstandort in Brögbern eröffnet. Nach 40 Jahren an der Georgstraße ist das Lingener Unternehmen in das „Lenzfeld-Kontor“ an der Binnenstraße gezogen, das an der B 213 liegt. Das EURONICS-Fachgeschäft belegt dort im Erdgeschoss rund 230 Quadratmeter.
Fachgeschäft, Werkstatt und Paketdienste unter einem Dach
Neben der Verkaufs- und Ausstellungsfläche hat der Standort eine eigene Werkstatt. Außerdem ist Portheine künftig Anlaufstelle für die Paketdienste UPS, GLS und dpd.
Über 800 Quadratmeter für Büros und Praxen
Das Gebäude hat 1.033 Quadratmeter Nutzfläche. Gut 800 Quadratmeter darüber hinaus können als Büro- oder Praxisräume gekauft oder gemietet werden, flexibel nach Bedarf. Das Haus verfügt über Klima- und Wärmeerzeugung sowie Photovoltaik. Mit Aufzug und besonderen Sanitäranlagen ist es barrierefrei. Das Unternehmen hat rund 2,8 Millionen Euro in den Neubau investiert.
Stadt gratuliert zur Eröffnung
Der Zweite Bürgermeister Stefan Wittler und Ortsbürgermeister Michael Teschke gratulierten den Geschäftsführern Hermann Portheine und Dennis Gösling. „Ich wünsche dem gesamten Team am neuen Standort gute Geschäfte und volle Auftragsbücher“, sagte Wittler. Er und Martin Koopmann, Vorsitzender des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses, erinnerten an die einstimmigen politischen Beschlüsse, die das Grundstücksgeschäft möglich gemacht hatten. Teschke sagte, das Gebäude sei ein beeindruckender neuer Blickfang an der B 213 und füge sich gut in die vorhandene Bebauung in Brögbern ein.

Mehr als ein Elektrofachgeschäft
Portheine beschäftigt aktuell 20 Mitarbeitende. Ein Schwerpunkt liegt auf Dienstleistungen und Installationen in den Bereichen Fernmeldemontagen, Telekommunikation, Netzwerk- und Sicherheitstechnik sowie Glasfasermontagen und Beschallungstechnik. Die Zusammenarbeit mit Telekommunikationsunternehmen ist seit mehr als 25 Jahren ein wichtiges Standbein.
Vom väterlichen Betrieb zum eigenen Unternehmen
Hermann Portheine begann mit einer Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker im väterlichen Betrieb und studierte später Betriebswirtschaft. Nach Stationen unter anderem als technischer Berater übernahm er 1992 einen Fachbetrieb in Werlte, der damals fünf Mitarbeitende hatte. Wachstum brachten zunächst Garantiereparaturen für Kaufhäuser, später Aufträge aus der Telekommunikation. Danach zog der Betrieb von Werlte nach Lingen, und der elterliche Betrieb ging in das eigene Unternehmen über.
Mehr Platz für Werkstatt, Lager und Fuhrpark
Schon beim Spatenstich hatten die Geschäftsführer erklärt, dass sie zusätzliche Werkstatt-, Lager- und Bürokapazitäten sowie mehr Platz für den Fuhrpark brauchen. Diese Flächen stehen dem Team am neuen Standort nun zur Verfügung.

