Wie fühlt sich eine Depression von innen an, und was verändert sich während einer Therapie? Darüber spricht Markus Bock am Mittwoch, 21. Oktober, im Kreishaus in Meppen. Der Landkreis Emsland lädt zur Woche der seelischen Gesundheit von 14 bis 17 Uhr in den Sitzungssaal an der Ordeniederung 1 ein. Wer kommen möchte, meldet sich bis Freitag, 16. Oktober, an.
Ein Erfahrungsbericht, kein Ratgeber
Bocks Vortrag trägt den Titel „verbockt! Die Depression hat mich bestimmt, jetzt bin ich dran!“. Statt um Statistiken oder Medikamente geht es um seine eigenen Erfahrungen: die Gefühlswelt in depressiven Phasen, auch Suizidgedanken, die Therapie und die Folgen für Familie und Freunde. Am Ende steht die Frage, ob eine Depression auch eine Chance sein kann.
Kurzfilm und Gespräch
Zum Auftakt läuft ein Kurzfilm über psychische Erkrankungen. Gedreht hat ihn die Filmgruppe des St.-Vitus-Werks Meppen gemeinsam mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst des Landkreises. Nach dem Vortrag beantworten Bock, Mitarbeitende des St.-Vitus-Werks und das Team des Sozialpsychiatrischen Dienstes Fragen aus dem Publikum.
Die bundesweite Aktionswoche steht in diesem Jahr unter dem Motto „Miteinander statt nebeneinander – für eine Gesellschaft, in der jede Psyche zählt“.
Anmeldung
Anmeldungen bis 16. Oktober per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 05931 44-1188.
Wer selbst in einer Krise steckt oder Suizidgedanken hat, findet rund um die Uhr anonym Hilfe bei der Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 sowie online unter telefonseelsorge.de.

