Nähen, Knoten, Luftröhrenschnitt: Vier Tage lang haben 14 Medizinstudierende in Vechta Notfallchirurgie und Notfallmedizin gelernt, in Theorie und an praktischen Übungen. Veranstalter des Seminars war das Vechtaer Institut für Forschungsförderung (VIFF e.V.).
Von Messina bis Oldenburg
Die Teilnehmenden kamen von Universitäten in Münster, Marburg, Homburg, Hamburg und Oldenburg sowie aus dem sizilianischen Messina. Die wissenschaftliche Leitung hatte Prof. Dr. Dr. Dietrich Doll, Chefarzt der Proktochirurgie am St. Marienhospital Vechta und Leiter des VIFF.
Klinik, Praxen, Leitstelle und Recht
Unterrichtet haben Ärztinnen und Ärzte des St. Marienhospitals, niedergelassene Fachärzte aus der Region und ein Fachjurist für Medizinrecht. Die Bandbreite reichte von Chirurgie, Anästhesie und Notfallmedizin über Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Radiologie bis zu Kardiologie und Augenheilkunde.
Wie Notfälle außerhalb der Klinik ablaufen, zeigten zwei weitere Partner: Das Kriseninterventionsteam der Malteser stellte seine Arbeit vor, die Feuerwehrtechnische Zentrale Vechta mit ihrer Leitstelle erklärte, wie die Zusammenarbeit im Einsatz funktioniert.
Unterstützung von Klinik und Stadt
Finanziell getragen wurde das Seminar unter anderem vom St. Marienhospital Vechta und von der Stadt Vechta.

