In Ahaus ist der Ausbau des Glasfasernetzes im Rahmen des sogenannten Graue-Flecken-Projekts abgeschlossen. Vertreter der Stadt und der ausführenden Unternehmen trafen sich, um sich persönlich von den fertiggestellten Leitungen zu überzeugen.
Offizieller Abschluss des Ausbauprojekts
Bürgermeisterin Karola Voß und Katharina Schulenborg, Leiterin des Büros der Bürgermeisterin, kamen für die Stadt Ahaus mit Vertretern der LokalWerke zusammen, um das fertiggestellte Glasfasernetz in Augenschein zu nehmen. Für die LokalWerke waren Geschäftsführer Thomas Spieß sowie Klaus Leuderalbert und Franziska Ostermann vor Ort. Die WFG für den Kreis Borken mbH, die als Projektkoordinatorin und Empfängerin der Fördergelder fungierte, war durch Katharina Reinert, Leiterin der Breitbandinfrastruktur, vertreten.
Das Treffen markiert den offiziellen Abschluss der Ausbauarbeiten im Ahauser Stadtgebiet. Im Rahmen des Förderprogramms für sogenannte graue Flecken – also Gebiete mit unzureichender Breitbandversorgung – wurden in den vergangenen Monaten Glasfaserleitungen verlegt, um Haushalte und Unternehmen an das schnelle Internet anzubinden.
Bedeutung für die digitale Infrastruktur
Der Ausbau von Glasfasernetzen gilt als zentraler Baustein für die digitale Zukunftsfähigkeit von Kommunen. Gerade in ländlich geprägten Regionen wie dem Kreis Borken ermöglicht eine leistungsfähige Internetanbindung sowohl privaten Haushalten als auch ansässigen Unternehmen den Zugang zu schnellen Datenverbindungen – eine Voraussetzung für Homeoffice, digitale Verwaltungsangebote und wirtschaftliches Wachstum.
Die Kooperation zwischen Stadtverwaltung, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Borken und dem Netzbetreiber LokalWerke steht beispielhaft für die Umsetzung solcher Förderprojekte, bei denen Bund, Länder und Kommunen gemeinsam Mittel bereitstellen, um Versorgungslücken zu schließen.
Projektkoordination durch die WFG Borken
Die WFG für den Kreis Borken mbH übernahm im Rahmen des Graue-Flecken-Projekts eine koordinierende Funktion und war zugleich für die Verwaltung der Fördergelder zuständig. Diese Rolle umfasste die Abstimmung zwischen den beteiligten Kommunen im Kreisgebiet und den ausführenden Baufirmen sowie die Überwachung des Baufortschritts.
Mit dem Abschluss in Ahaus reiht sich die Stadt in die Liste der Kommunen im Kreis Borken ein, in denen der geförderte Glasfaserausbau bereits realisiert wurde. Weitere Details zum genauen Umfang der verlegten Strecken und zur Anzahl der angeschlossenen Haushalte wurden im Rahmen des Vor-Ort-Termins nicht abschließend mitgeteilt.

