Wer im Job mit KI-Werkzeugen Texte, Protokolle oder Präsentationen erstellt, muss wissen, was diese Systeme können und wo sie Fehler machen. Das verlangt Artikel 4 des EU AI Act: Unternehmen und Einrichtungen, die KI einsetzen, müssen dafür sorgen, dass ihre Beschäftigten ausreichend KI-Kompetenz mitbringen. Das Ludwig-Windthorst-Haus (LWH) in Lingen bietet dazu gemeinsam mit dem Wirtschaftsverband Emsland drei Schulungstermine an.
Die Termine
- Freitag, 30. Oktober 2026, 9 bis 14 Uhr: Kurzschulung „AI Literacy Now! Was Beschäftigte über KI wissen müssen“ (Anmeldung)
- Freitag, 27. November 2026, 9 bis 14 Uhr: dieselbe Kurzschulung als Wiederholungstermin (Anmeldung)
- Montag, 25. Januar 2027, 14 Uhr, bis Dienstag, 26. Januar 2027, 14 Uhr: ausführlichere Fortbildung „KI kompetent und verantwortlich nutzen“ (Anmeldung)
Kein Softwarekurs, sondern Grundlagen
Die Schulungen richten sich an Beschäftigte, die KI bereits nutzen oder mit KI-Ergebnissen weiterarbeiten. Eingeübt wird nicht die Bedienung eines bestimmten Programms. Es geht darum, wie generative KI funktioniert, wofür sie sich im Arbeitsalltag eignet und wo die Grenzen liegen. KI-Werkzeuge können Fakten erfinden oder Zusammenhänge verzerren, deshalb gehört das Prüfen der Ergebnisse zum Programm, ebenso Fragen zu Verantwortung, Kennzeichnung, Datenschutz und Urheberrecht. Geleitet werden die Schulungen von Michael Brendel, KI-Experte des LWH.
Das LWH hatte seine Veranstaltungsreihe zum EU AI Act im September bereits vorgestellt.

