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Hundesteuer 2025: Einnahmen stagnieren auf Rekordniveau

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Die Hundesteuer bleibt eine verlässliche Einnahmequelle für deutsche Kommunen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts stagnierten die Einnahmen 2025 auf hohem Niveau, nachdem sie in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen waren.

Einnahmen bleiben nahezu unverändert

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat anlässlich des Welthundetags am 10. Oktober 2026 aktuelle Zahlen zur Hundesteuer veröffentlicht. Demnach nahmen die öffentlichen Kassen in Deutschland im Jahr 2025 rund 429,7 Millionen Euro durch die Steuer auf Hundehaltung ein. Im Vergleich zum Vorjahr, als mit 429,9 Millionen Euro ein Rekordwert erzielt wurde, ergibt sich damit lediglich ein minimaler Rückgang von 0,1 Prozent.

Die Zahlen zeigen: Der jahrelange Aufwärtstrend bei den Hundesteuer-Einnahmen ist vorerst gestoppt. In den vergangenen Jahren hatten die Kommunen durch die Abgabe regelmäßig steigende Summen eingenommen, was unter anderem auf eine wachsende Zahl gehaltener Hunde in Deutschland zurückgeführt wurde. Mit der nun nahezu stagnierenden Entwicklung bleibt abzuwarten, ob sich dieser Trend 2026 fortsetzt oder ob die Einnahmen erneut anziehen.

Kommunen entscheiden über Höhe der Abgabe

Die Hundesteuer wird in Deutschland von den jeweiligen Städten und Gemeinden erhoben und fließt direkt in deren Haushalte. Die Höhe der Abgabe variiert je nach Kommune zum Teil erheblich und hängt unter anderem davon ab, wie viele Hunde gehalten werden und welche Steuersätze die lokale Satzung vorsieht. Vielerorts gelten zudem erhöhte Steuersätze für sogenannte Kampfhunde oder für das Halten mehrerer Tiere im selben Haushalt.

Die Einnahmen aus der Hundesteuer gelten grundsätzlich als allgemeine Deckungsmittel der Kommunen, sind also nicht zweckgebunden für Maßnahmen rund um Hundehaltung oder Tierschutz. Dennoch wird die Abgabe traditionell auch mit ordnungspolitischen Zielen begründet, etwa um die Zahl der gehaltenen Hunde zu regulieren oder Kosten für die Beseitigung von Hundekot in öffentlichen Räumen zu kompensieren.

Welthundetag lenkt Aufmerksamkeit auf Statistik

Dass Destatis die aktuellen Zahlen ausgerechnet zum Welthundetag veröffentlicht, ist kein Zufall. Der international begangene Aktionstag soll auf die Bedeutung von Hunden für Mensch und Gesellschaft aufmerksam machen und wird regelmäßig auch von Behörden und Verbänden genutzt, um Daten rund um das Thema Hundehaltung zu präsentieren.

Für Hundehalterinnen und -halter dürfte die Nachricht aus fiskalischer Sicht wenig Neues bedeuten: Die Steuerlast bleibt im bundesweiten Durchschnitt stabil, nachdem sie in den Vorjahren spürbar gestiegen war. Ob einzelne Kommunen ihre Steuersätze dennoch anpassen, bleibt eine Entscheidung vor Ort und wird von der jeweiligen Haushaltslage abhängen.

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