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Katja Mast mit Warnweste betrachtet in der Produktionshalle von Röchling Industrial in Haren ein großes Maschinenteil

Fachkräftewerkstatt des Bundesarbeitsministeriums bei Röchling in Haren

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Rund 80 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft haben am Freitag, 2. Oktober 2026, bei Röchling Industrial in Haren über Wege gegen den Fachkräftemangel beraten. Der Kunststoffverarbeiter war Gastgeber der dritten Regionalen Fachkräftewerkstatt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Mit dabei war Katja Mast, Parlamentarische Staatssekretärin im Ministerium.

Dialogreihe der Bundesregierung

Die Fachkräftewerkstätten gehören zur Fachkräftestrategie des Bundes und laufen unter dem Dach der Initiative „Fachkräfteland Deutschland“. Sie sollen Akteure aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung an einen Tisch bringen und zeigen, was in einzelnen Regionen funktioniert. In Haren ging es vor allem um berufliche Weiterbildung, Arbeitskultur, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sowie die Vernetzung vor Ort.

Vor dem offiziellen Teil führte das Unternehmen Mast und weitere Gäste durch Produktion und Ausbildungsbereiche. Die Staatssekretärin sprach anschließend davon, dass Betriebe auch in schwierigen Zeiten weiter ausbilden müssten. Zugleich gehe es darum, Menschen im Inland den Weg in gute Arbeit zu ebnen und Fachkräfte aus dem Ausland zu gewinnen. Demografie, Klimaschutz und KI machten ein strategisches Vorgehen nötig.

Podiumsdiskussion vor Publikum bei der Regionalen Fachkräftewerkstatt bei Röchling Industrial in Haren
Auf dem Podium (von links): Katja Mast (BMAS), Fatime Cetinkaya (cekaso GmbH), Dr. Uta Biermann (Niedersächsisches Sozialministerium) und Florian Helmich (Röchling Industrial). Foto: Jana Legeler

Jeder Vierte bei Röchling hat dort gelernt

Im Unternehmenspanel diskutierten neben Mast die Unternehmerin Fatime Cetinkaya, Geschäftsführerin der cekaso GmbH, Dr. Uta Biermann aus dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung sowie Florian Helmich, CSO und CTO von Röchling Industrial.

Helmich nannte eine Zahl, die das Ausbildungsmodell des Unternehmens greifbar macht: Rund ein Viertel der Beschäftigten hat seine Ausbildung bei Röchling gemacht. Viele entwickelten sich anschließend über Weiterbildungen im Betrieb weiter. Und häufig kämen frühere Azubis nach Studium oder ersten Jahren anderswo zurück ins Emsland, so Helmich. Die Lebensqualität in der Region spiele dabei eine Rolle.

Katja Mast im Gespräch mit Röchling-COO Wilhelm Korte-Dirxen während des Betriebsrundgangs in Haren
Beim Rundgang durch das Werk: Katja Mast und Wilhelm Korte-Dirxen, COO von Röchling Industrial. Foto: Jana Legeler

Ergebnisse sollen in regionale Netzwerke fließen

In mehreren Werkstattgesprächen tauschten sich die Teilnehmenden anschließend in kleineren Runden aus. Was dort zusammengetragen wurde, soll bestehende Netzwerke in der Region stärken und in konkrete Maßnahmen für den Arbeitsmarkt münden.

Teilnehmende im Gesprächskreis bei den Werkstattgesprächen der Regionalen Fachkräftewerkstatt in Haren
In den Werkstattgesprächen ging es um Probleme und Lösungen bei der Fachkräftesicherung. Foto: Jana Legeler

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