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Caroline Ohmann, Edit Tothne Sitkei mit Lingen-Schriftzug und Moritz Lüttel stehen mit Keramikstücken hinter Töpferscheiben in der Keramikinsel Lingen

Keramikinsel: Neues Töpferstudio in der Lingener Innenstadt

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Wer in Lingen das Töpfern lernen möchte, hat eine neue Adresse: Edit Tothne Sitkei hat an der Kivelingstraße 7 die „Keramikinsel“ eröffnet. In ihrem Studio stehen Töpferscheiben für Kurse bereit, außerdem werden dort Gefäße von Hand aufgebaut und fertige Keramik bemalt. Vorkenntnisse brauchen die Teilnehmer nicht.

Drehscheibe in drei Stufen, Bemalen ab 20 Euro

Für Einsteiger gibt es einen dreistündigen Drehscheibenkurs, laut Website des Studios für 89 Euro. Darauf bauen ein zweitägiger Aufbaukurs und ein dreiteiliger Kurs für Fortgeschrittene auf. Daneben bietet Tothne Sitkei Kurse in Platten- und Wulsttechnik an, bei denen Gefäße ohne Scheibe entstehen, sowie das Bemalen von Keramik. Auch Kindergeburtstage, Gruppen und Teamevents von Firmen sind buchbar.

Termine und Buchung gibt es unter keramikinsel-lingen.de, telefonisch ist das Studio unter 0176 24906975 erreichbar. Kurse laufen von Dienstag bis Sonntag, am Wochenende vormittags und nachmittags.

Arbeitstisch in der Keramikinsel Lingen mit Pinseln, Stupfschwämmchen und Schablonen zum Bemalen von Keramik
Pinsel, Schwämmchen und Schablonen: Neben der Drehscheibe gehört das Bemalen von Keramik zum Kursangebot. Foto: Stadt Lingen (Ems)

Abschluss in Keramik und Erfahrung aus der Kunstschule

Mit Ton arbeitet die Gründerin seit ihrer Kindheit. Den Anstoß gab damals eine Grundschullehrerin, die eine ihrer Arbeiten lobte. Es folgten mehrere Kurse und später eine weiterführende Schule, die sie mit einem Abschluss im Bereich Keramik verließ. In Lingen hat sie bereits Kurse an der Kunstschule und an der Grundschule Altenlingen geleitet. Das will sie neben dem eigenen Studio weiterführen, soweit es die Zeit erlaubt.

Die Keramikinsel versteht Tothne Sitkei als Gegenpol zum digitalen Alltag. Wichtiger als das fertige Stück sei die Zeit an der Scheibe, das Ausprobieren und Lernen. Die Arbeit mit Ton, sagt sie, bringe nicht nur schöne Gegenstände hervor, sondern auch Freude, Selbstvertrauen und innere Ruhe.

Stadt half bei Businessplan und Umnutzung der Räume

Auf dem Weg zur Gründung haben Wirtschaftsförderung und Citymanagement der Stadt Lingen (Ems) sie begleitet. Caroline Ohmann von der Wirtschaftsförderung half beim Businessplan und bei der Vorbereitung auf die Gespräche zur Finanzierung. Moritz Lüttel vom Citymanagement unterstützte bei der Nutzungsänderung der Räume. Zur Eröffnung besuchten beide das Studio und gratulierten.

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