Die Stadt Leer macht beim Programm „Kinderfreundliche Kommunen“ mit. Bürgermeister Claus-Peter Horst hat am Donnerstag, 8. Oktober 2026, im Rathaus die Vereinbarung unterschrieben, nachdem der Stadtrat dem Beitritt zugestimmt hatte. Hinter dem Programm stehen UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk. Nach Angaben der Stadt ist Leer die 23. Kommune in Niedersachsen, die sich angeschlossen hat.
Erst Bestandsaufnahme, dann Aktionsplan
Zunächst wird untersucht, wie Kinder und Jugendliche in Leer leben und wo es Verbesserungsbedarf gibt. Auf Grundlage dieser Bestandsaufnahme erarbeiten Sachverständige Empfehlungen für einen Aktionsplan mit konkreten Maßnahmen. Über den Plan entscheidet der Stadtrat, anschließend sollen die Maßnahmen Schritt für Schritt umgesetzt werden. Im Zuge dessen erhält Leer das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“.
Einzelne Angebote bündeln
Für Kinder und Jugendliche gibt es in Leer schon viele Angebote, bislang aber eher verstreut. Das Programm soll sie zusammenführen und eine feste Beteiligungskultur schaffen. Ziel sei, die Bedürfnisse junger Menschen bei der Planung, Entscheidung und Umsetzung von Projekten stärker zu berücksichtigen, sagte Horst.
Begleitet wird die Stadt von Dr. Heide-Rose Brückner, Senior-Consultant des Vereins Kinderfreundliche Kommunen. Koordinatorin auf Seiten der Stadt ist Inka Ripken. Bei der Unterzeichnung waren außerdem der Erste Stadtrat Detlef Holz sowie Björn Steinau und Arne Salge vom Fachdienst Jugend, Schule, Sport und Soziales dabei.

