Blockflöten, Melodica und Streicher statt Orchester: Das Ensemble Spark gastiert am Sonntag, 22. November 2026, um 18 Uhr in der Oranienburg in Nordkirchen. Das Konzert gehört zur Reihe der Schlosskonzerte Nordkirchen. Karten kosten 24 Euro, ermäßigt 21 Euro, und sind über den Ticketservice der Gemeinde Nordkirchen erhältlich.
Wunderkinder und Pariser Bohème
Passend zum diesjährigen Thema der Schlosskonzerte, den Wunderkindern, stehen Wolfgang Amadeus Mozart und die österreichische Pianistin und Komponistin Maria Theresia Paradis auf dem Programm, die als weibliches Gegenstück zu Mozart gilt. Von Mozart spielt Spark die zwölf Variationen über „Ah, vous dirai-je, Maman“ (KV 265), hierzulande als Melodie von „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ bekannt.
Der zweite Schwerpunkt führt ins Paris des frühen 19. Jahrhunderts, in die Welt der Künstler und Freigeister. Puccinis Oper „La Bohème“ trifft dabei auf das gleichnamige Chanson von Charles Aznavour, aus Bizets „Carmen“ wird eine neue „Carmen-Fantasie“. Dazu kommen selten gespielte Stücke von Giacomo Meyerbeer und Ernest Krähmer sowie eine Bühnenmusik von Léo Delibes.
Viel Raum für Komponistinnen
Neben Paradis spielt Spark Werke von Pauline Viardot, ein Auftragswerk von Elena Kats-Chernin, Stücke von Spark-Flötistin Andrea Ritter und eine Hommage an die US-Sängerin Patti Smith. Zum Schluss geht es in die Gegenwart, mit eigenen Kompositionen der Musiker, einer Suite mit Roma-Melodien von Adam Ilyas Kuruc und neuen Auftragswerken, unter anderem von Sebastian Bartmann.
Das Ensemble
Spark wurde mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet. Es spielen Andrea Ritter (Blockflöte), Daniel Koschitzki (Blockflöte und Melodica), Stefan Balazsovics (Violine und Viola), Isabel García Castro (Violoncello) und Christian Fritz (Klavier).

