Im Fall der Satteldiebstähle in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen haben Polizei und Staatsanwaltschaft Osnabrück neun weitere gestohlene Reitsättel sichergestellt. Ein Tatverdächtiger führte die Ermittler zu einem Versteck in einem Waldstück bei Belm. Die Sättel konnten dem Landesgestüt Warendorf zugeordnet und zurückgegeben werden.
Beschuldigter zeigt Versteck im Wald
Nach den Festnahmen zweier Tatverdächtiger im Zusammenhang mit einer Serie von Satteldiebstählen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gehen die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft Osnabrück weiter. Am vergangenen Donnerstag holten Beamte einen der beiden Beschuldigten eigens aus der Justizvollzugsanstalt. Zuvor waren die Strafverfolgungsbehörden an den Mann herangetreten – er erklärte sich freiwillig bereit, den Ermittlern den Ort zu zeigen, an dem ein Teil der Beute versteckt worden war. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hatte den begleiteten Ausgang zuvor genehmigt.
Der Beschuldigte führte die Polizisten zu einem Waldstück unweit des Power Weges in Belm. Dort entdeckten die Ermittler neun Reitsättel, die in mehreren Mülltüten versteckt waren. Der genaue Ablageort war zuvor nur den Tatverdächtigen bekannt. Nach Abschluss der Maßnahmen brachten die Beamten den Mann zurück in die Justizvollzugsanstalt.
Sättel kehren zum Landesgestüt Warendorf zurück
Alle neun sichergestellten Sättel konnten eindeutig dem Landesgestüt in Warendorf zugeordnet werden. Am Dienstag übergaben die Ermittler die Ausrüstung an Verantwortliche der Einrichtung. Die Freude über die Rückkehr der hochwertigen Reitsättel war dort entsprechend groß.
Weitere Beute offenbar im Ausland
Mit der Sicherstellung der neun Sättel ist ein weiterer Abschnitt der Ermittlungsarbeit abgeschlossen. Nach aktuellem Kenntnisstand der Ermittler befinden sich jedoch weitere gestohlene Sättel mutmaßlich bereits im europäischen Ausland. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft Osnabrück dauern an.

