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Steinfurt: Falscher Bankmitarbeiter erbeutet Geld

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Digitale Realität

In Steinfurt ist ein 74-jähriger Mann Opfer eines Telefonbetrugs geworden. Ein falscher Bankmitarbeiter brachte ihn dazu, über seine Banking-App eine Überweisung freizugeben – der Schaden liegt im vierstelligen Bereich.

Anruf mit Drohung: Konto werde gesperrt

Am vergangenen Mittwoch (07.10.) erhielt ein 74-jähriger Mann aus Steinfurt einen Anruf von einem angeblichen Bankmitarbeiter. Der Anrufer forderte ihn auf, über seine Banking-App eine Überweisung zu bestätigen. Andernfalls drohe die Sperrung seines Kontos, so die Behauptung des Betrügers.

Der Senior kam der Aufforderung nach und bestätigte die Transaktion in seiner App. Daraufhin wurde ein vierstelliger Betrag von seinem Konto abgebucht.

Misstrauen rettete weiteren Schaden

Erst im Nachhinein wurde der Mann misstrauisch und wandte sich an seine Hausbank. Dort bestätigte sich der Verdacht: Er war Opfer eines Betrugs geworden. Die Bank sperrte daraufhin sämtliche Konten des Mannes, um weiteren Schaden zu verhindern.

Polizei warnt vor Betrugsmasche

Die Polizei Steinfurt nimmt den Fall zum Anlass, erneut eindringlich vor dieser Betrugsmasche zu warnen. Falsche Bankmitarbeiter setzen Opfer häufig telefonisch unter Druck, um sie zu schnellen, unüberlegten Handlungen zu bewegen.

Die Beamten raten zu besonderer Vorsicht bei unerwarteten Anrufen, insbesondere wenn Gesprächspartner eine ungewöhnliche oder unglaubwürdige Geschichte erzählen. Wichtige Verhaltenstipps der Polizei:

  • Niemals unbekannten Personen Zugriff auf den eigenen PC gewähren
  • Keine Links von unbekannten Absendern anklicken
  • Kontodaten weder am Telefon noch über PC oder Handy preisgeben
  • Verdächtige Gespräche sofort beenden
  • Im Zweifel die Bank über die bekannte, offizielle Telefonnummer kontaktieren

Weitere Informationen zu dieser und anderen Betrugsmaschen bietet die Website der Polizeilichen Kriminalprävention unter polizei-beratung.de.

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