Heiko „Schotty“ Schotte kommt nach Emden: Am Dienstag, 27. Oktober 2026, ist die Bühnenfassung von „Der Tatortreiniger“ um 19.30 Uhr im Festspielhaus am Wall zu sehen. Gespielt werden drei Folgen, die erstmals auf Tournee gehen. Karten gibt es beim Ticketservice von kulturevents emden am Alten Markt 2a, telefonisch unter 04921 871266, per E-Mail an [email protected], an den bekannten Vorverkaufsstellen sowie online über adticket.de.
Von der NDR-Serie auf die Bühne
Die Vorlage ist die gleichnamige Comedyserie des NDR, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. Ihr Prinzip bleibt auch im Theater erhalten: Ein Gebäudereiniger mit norddeutscher Gelassenheit wird an Orte gerufen, an denen jemand gestorben ist, und gerät dort mit den Hinterbliebenen und Anwesenden in Gespräche, die schräger und oft tiefer verlaufen als erwartet. In der Titelrolle steht Jan Schuba auf der Bühne, Regie führt Michael Schäfer. Petra Nadolny spielt Ravenbach, Laura Vorgang die Rolle der Wiebke.
Ein Fluch, ein Wildschwein und ein teurer Fünfeuroschein
In „Der Fluch“ soll Schotty in der Eingangshalle eines Anwesens die Spuren eines Selbstmords beseitigen, der sehr lange zurückliegt. Dabei trifft ihn ein Fluch, der alle im Haus zwingt, in Reimen zu sprechen. Wer sich nicht daran hält, landet wieder am Anfang der Szene. Nach und nach zeigt sich, dass gereimte Worte das Geschehen verändern, bis es zur Konfrontation mit dem verstorbenen Urgroßvater des Hausherrn kommt.
„Schweine“ führt Schotty in ein Haus voller Blut und Scherben. Die Bewohnerin wurde von einem Wildschwein angegriffen, und sie ist keine Unbekannte: Es ist seine Exfreundin, die er seit 15 Jahren nicht gesehen hat. Die beiden rollen auf, warum ihre Beziehung damals endete, und kommen sich dabei wieder näher.
In „Currywurst“ muss Schotty in einer Kunstgalerie aufräumen, nachdem ein wenig beachteter Maler verunglückt ist. Für seine Mittagspause zahlt er versehentlich mit einem Fünfeuroschein, der Teil eines Kunstwerks ist, und steckt kurz darauf mitten in einem Kunstbetrug.
Am Abend danach wird gesungen
Einen Tag später, am Mittwoch, 28. Oktober 2026, gastiert ebenfalls um 19.30 Uhr das Emder Rudelsingen mit dem Team Bröker im Festspielhaus am Wall. Das Publikum singt dort rund zwei Stunden lang Schlager, Evergreens, Pop und Rock mit, die Texte werden an eine Leinwand projiziert.

